Digitale Mikrofortbildung: Da geht der Punk ab! – Arbeit mit Songs aus Punk-Rock und Hard-Rock im RU

Beginn:
Ende:

Ich sah kein Licht hier, zu dieser Zeit!
Ich sah kein Licht hier, es tut mir leid!
Der perfekte Ort, die perfekte Zeit:
Glaube, Liebe, Hoffnung, ich war bereit.

Mit diesem Refrain beschreibt die Band Broilers im Song Ich sah kein Licht (LoFi, 2004) ihre Anfrage an den Nutzen von Glauben/Religion.

Mein Sterben, mein Leben,
das lass‘ ich mir nicht nehmen!
Niemand bestimmt das außer mir:
will ich gehen –  bleib ich hier

Mit dieser Quintessenz aus dem Song Frieden (Jenseits der Welt, 2020) schließt die Band Unzucht ihre Gedanken zur Frage nach Sterbehilfe ab.

Die Punk- und Rockkultur rezipiert auf vielen Wege gesellschaftliche Fragestellungen, aber besonders auch die existentiellen Fragen junger Menschen. Sie bieten Abwechslung durch unvertraute Klänge und gleichzeitig unverdächtige Gesprächsanlässe, da sie häufig keinem explizit religiösem Kontext entstammen. Hier werden Suchbewegungen in Text und Klang und oftmals auch in Bilder umgesetzt. Dabei bieten sie nicht einfach einen Gegenpol zu den biblischen und theologischen Texten, sondern sind im multiperspektivischen Ansatz eine selbständige Sicht auf die Welt und was darüber hinausgeht.

In der Mikrofortbildung soll Interesse und Geschmack für den Einsatz dieser z.T. sehr sperrigen, aber dadurch oftmals umso ergiebigeren Kulturgüter geweckt werden. Es werden exemplarische Stücke vorgestellt und mit Unterrichtsideen sowie curricularen Vorgaben verknüpft.

Referent/Leitung
Jens Kuthe, Referent für Religionspädagogik, BGV Osnabrück

Zielgruppe
Religionslehrer*innen der Sekundarstufen I/II

Veranstaltungsort
Webex Meeting

Teilnahmegebühren, Anmeldung, etc
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung über Vedab unter Nummer: BGV_OS_20210928