Religionspädagogische Werkstatt: Möglichkeiten erinnerungsgeleiteten Lernens in der Grundschule

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Die Werkstatt richtet sich an Lehrende aller Schularten, die im Bereich des erinnerungsgeleiteten Lernens bzw. der antisemitismuskritischen Bildung arbeiten oder neu einsteigen möchten. Schwerpunkt sind Medien erinnerungsgeleiteten Lernens, in der Regel ein Buch oder ein Film, die jeweils kurz vorgestellt und im Hinblick auf ihre didaktischen und methodischen Einsatzmöglichkeiten diskutiert werden. Außerdem werden praktische Bausteine für den Unterricht gemeinsam erarbeitet. Die Grundschule ist traditionell nicht Ort des erinnerungsgeleiteten Lernens. Es zeigt sich aber immer mehr, dass schon Kinder zu diesem Thema Fragen äußern. Deshalb sollen in der dritten Werkstatt, die in Präsenz stattfindet, Bücher vorgestellt werden, die sich dazu eigenen, mit Kindern im Grundschulalter über dieses schwierige Thema ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kinderbücher „Marisha. Das Mädchen aus dem Fass. Die Geschichte der Malka Rosenthal“ erzählt von Gabriele Hannemann, „Peter in Gefahr. Mut und Hoffnung im Zweiten Weltkrieg“ von Helen Bate und „Papa Weidt“ von Inge Deutschkron und Lukas Ruegenberg. Mit anschaulichen Bildern werden die Rettungsgeschichten von Kindern und Jugendlichen während des Nationalsozialismus erzählt.

Die Veranstaltung eignet sich für Antisemitismusbeauftragte und Lehrkräfte an Schulen, die sich im Rahmen des Gütesiegels „Zusammen gegen Antisemitismus“ für kirchliche Schulen der Primarstufe bewerben wollen.

Zielgruppe
Religionslehrkräfte der Primarstufe

Referent*innen/Leitung
Dr. Michael Schober, Diözesanbeauftragter für interreligiösen Dialog
Michaela Maas, Religionspädagogische Leitung der Medienstelle Osnabrück

Veranstaltungsort
Medienstelle Osnabrück

Kosten
keine

Anmeldung
Anmeldung bitte über VeDaB unter der Nr.: BGV_OS_20221115