Suizid im Kontext Schule – religionspädagogische, schulpastorale und psychologische Aspekte

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Das Thema Suizid ist eine hochkomplexe Herausforderung für den Schulalltag: in der Konfrontation mit katastrophalen Ereignissen in einer Schulgemeinschaft bedarf es des umsichtigen Umgangs mit den direkt und indirekt Betroffenen. Im Rahmen der anthropologischen Ausrichtung des Religionsunterrichtes sollte es unbedingt zu dessen Inhalten gehören, wobei auch hier auf die Rahmenbedingungen und Vorerfahrungen der Lerngruppe genau geschaut werden muss. Das Wichtigste an diesem Thema sei aber zugleich und vor allem seine Ent-tabuisierung im Alltag von Schüler*innen, fordert der Psychologe Dr. Christoph Hutter. Es ist nachvollziehbar, dass angesichts dieser Fülle an Bedenkenswertem manche Kolleg*innen dieses Thema lieber meiden.

An diesem Tag wollen wir uns gemeinsam in dieses weite Feld wagen und nach Möglichkeiten suchen, wie das Thema Suizid nicht nur im Religionsunterricht, sondern auch in der vielseitigen, schulpastoralen Arbeit eingebracht werden kann. Dr. Christoph Hutter wird dazu einen Einblick in die Bedeutung von Selbstmord und Suizidalität in der Welt der jungen Menschen bieten.

Zielgruppe:
Religionslehrkräfte der Sekundarstufen

Referent*innen:
Dr. Christoph Hutter, Leitungs des EFLE-Referates, BGV Osnabrück;
Angelika Klasen-Kruse, Referentin für Schulpastoral, BGV Osnabrück;
Jens Kuthe, Referent für Religionspädagogik und Hochschulpastoral, BGV Osnabrück

Leitung:
Angelika Klasen-Kruse, Referentin für Schulpastoral, BGV Osnabrück

Ort:
Priesterseminar, Osnabrück

Kosten:
15 EUR

Anmeldung:
Bischöfliches Generalvikariat, Claudia Winkelmann, Tel.: 0541 318-351, E-Mail: c.winkelmann@bistum-os.de

od. VeDaB-Nr.: BGV_OS_20191205

 

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