Was tun gegen Antisemitismus? – Bestandaufnahme und Handlungsoptionen im Kontext Schule

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Gewalt gegen Jüdinnen und Juden und Antisemitismus sind inzwischen keine Ausnahme- oder Randerscheinungen mehr. Ob öffentlich oder versteckt: Der Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und in der Folge auch an vielen Schulen – wächst: »Du Jude« ist ein häufig benutztes Schimpfwort. Nazisymbole wie Hakenkreuze sind im Umlauf, Witze über den Holocaust kursieren unter Schülerinnen und Schülern. Auf den Umgang mit solchen Situationen sind Lehrkräfte weder durch das Studium noch durch das Referendariat vorbereitet. Wie können sie angemessen reagieren? Wie stoppt man antisemitische Äußerungen? Wie kann eine Lehrkraft hier intervenieren und mit ihrer eigenen Haltung ein klares Zeichen setzen?

Der erste Tag legt die Grundlagen für unsere gemeinsame Arbeit: Rabbiner Efraim Yehoud-Desel klärt die genaue Bedeutung des Begriffs Antisemitismus; die konkrete Situation in Niedersachsen stellt Konstantin Seidler vor; Prof. Dr. Julia Bernstein gibt einen Überblick zu Antisemitismus in der Schule. Konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Schule entwickeln wir mit Marina Chernivsky am zweiten Tag.

In Kooperation mit dem Seelsorgeamt Osnabrück und der Abteilung Schulen und Hochschulen des BGV Osnabrück

Referent*innen
Prof. Dr. Julia Bernstein, Professur für Diskriminierung und Inklusion in der Einwanderungsgesellschaft, Frankfurt University of Applied Sciences (UAS)
Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment – Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST)
Konstantin Seidler, Aktionsprogramm „Nie wieder!?“, Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES)
Rabbiner Efraim Yehoud-Desel, Antisemitismusbeauftragter und Lehrer für jüd. Religionsunterricht, Schulstiftung des Bistums Osnabrück

Leitung
Franziska Birke-Bugiel, Bildungsreferentin, Haus Ohrbeck
Dr. Katrin Großmann, Beauftragte für den Interreligiösen Dialog, BGV Osnabrück

Zielgruppe
Religionslehrer*innen aller Schulstufen

Veranstaltungsort
Haus Ohrbeck, Georgsmarienhütte

Teilnahmegebühren, Anmeldung, etc
folgen in Kürze