Neuer „frauenOrt“ in Wietmarschen
Nach mehrjähriger Vorbereitung hat der Landesfrauenrat Niedersachsens den „Niedersächsischen frauenOrt Anna von Vörden“ in Wietmarschen anerkannt. Im Mittelpunkt steht die Wietmarscher Äbtissin Anna von Vörden (1480-1557). Sie setzte sich bei der Frage, ob das Kloster katholisch bleiben oder evangelisch werden sollte, gegen den Grafen von Bentheim durch. Die offizielle Eröffnung des „frauenOrt“ und die Einweihung eines Anna-von-Vörden-Wanderwegs finden am Sonntag, 17. Mai, statt. Treffpunkt ist um 11 Uhr der Platz „Auf der Bleeke“ neben der Wallfahrtskirche. Von dort aus wird der Anna-von-Vörden-Wanderweg begangen, der vom Äbtissinnenhaus am Stift über den Glaubensweg bis hin zum Mühlenpark am Scharpenberg führt.