Grußbotschaft von Bischof Dominicus zum jüdischen Neujahrsfest

Bischof Dominicus Meier bei seinem ersten Besuch in der jüdischen Gemeinde Osnabrück im März 2025: rechts Kantor Baruch Chauskin, links Rabbiner Michel Kohn
Bischof Dominicus Meier bei seinem ersten Besuch in der jüdischen Gemeinde Osnabrück im März 2025: rechts Kantor Baruch Chauskin, links Rabbiner Michel Kohn Bild: Bistum Osnabrück

Mit einem Brief hat Bischof Dominicus Meier OSB den jüdischen Gemeinden im Bistum zum Neujahrsfest Rosh ha-Schana gratuliert. Gleichzeitig übersandte er einen gemeinsamen Gruß der katholischen Bischöfe in Niedersachsen und Bremen.

In dem Brief betont Bischof Dominicus seine große Freude über die vielen guten Begegnungen im vergangenen Jahr: „Trotz mancher Herausforderungen sind unsere Beziehungen stets verlässlich und tragfähig.“ Gleichzeitig macht er klar, dass es auch weiterhin Anlass zur Sorge gibt, wenn Antisemitismus, Hass und Hetze Jüdinnen und Juden in Angst versetzen. Dominicus schreibt, dass die Haltung der Kirchen diesbezüglich klar und entschieden ist: „Jede Form von Antisemitismus ist mit dem Christentum unvereinbar. Sie ist Sünde.“

Weitere Infos

Das Grußwort der katholischen Bischöfe zum jüdischen Neujahrsfest können Sie hier herunterladen.

Zum Schluss des Briefes ermutigt der Bischof, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken: „Als religiöse Menschen dürfen wir die gemeinsame Hoffnung, die in der hebräischen Bibel niedergeschrieben ist, nicht aufgeben. Gott bleibt uns zugewandt.“

Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! 

Psalm 103,2

Herbst, See, Paar