Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Klicken Sie dazu einfach den entsprechenden Stichpunkt an.

In jener Zeit, sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. Seid also wachsam!
Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

Markus 13, 33-37

Mein Vater war Soldat im Zweiten Weltkrieg. Schön war das für ihn nicht – und das hat er später auch immer wieder gesagt. Ein lästiger und unangenehmer Dienst war das Wache schieben. In der Nacht wach bleiben während die anderen schlafen. Für einen Jugendlichen (mein Vater war erst 17 Jahre alt) ist das eine körperliche Anstrengung. Einziger Trost während dieser Stunden war die Dose Scho-ka-kola, Dosenschokolade, die es für den Wacheschiebenden als Extraration gab.

„Seid wachsam!“ Für einen Soldaten war das eine Aufforderung, die lebensgefährlich sein konnte, denn einzuschlafen wurde unnachgiebig mit dem Tode bestraft.

Das Bibelfenster

Hier kommentieren jede Woche Menschen aus dem Bistum Osnabrück eine Bibelstelle aus einer der aktuellen Sonntagslesungen – pointiert, modern und vor allem ganz persönlich.

Haben Sie eine Frage? Oder eine ganz andere Idee zum Thema?

Dann schreiben Sie uns!
An bibelfenster@bistum-os.de

Am Beginn des Advents wird der Kirche und auch uns dieser Auftrag (oder Befehl?) neu zu Ohren gebracht. „Seid wachsam!“ Wachsam zu sein ist etwas anderes als das, was derzeit gerne unter dem Begriff der „Achtsamkeit“ zusammengefasst wird. Wachsam sein, das bedeutet: sich einzig und allein auf eine mögliche Störung auszurichten. Es gilt, sich zu konzentrieren und alles auszublenden, was diese Fokussierung verhindert. Wer Wache schiebt, muss sich bewusst sein, dass da wer kommt … Und wenn sich da einer zeigt, dann ist es zu spät, um es zu verhindern. Dann muss Alarm geschlagen werden.

Im Winter Wache zu stehen, lässt die Füße kalt werden. Auch im übertragenen Sinn. Der Advent kann eine Situation werden, welche mich mit meiner Angst konfrontiert – vor dem Dunklen und vor dem Unbekannten in mir oder vor dem Neuen, das da auf mich zukommen will.

Die vier Wochen des Advents sind eine Chance, in welcher der wachsame Blick der Kirche und der zu ihr gehörenden Menschen konzentriert nach innen wandern kann. Jedem sei in diesen Tagen eine heimelige Gemütlichkeit mit Tannengrün und Räuchermännchen gegönnt. Aber es geht nicht darum, auf’s Christkind am Heiligen Abend zu warten, sondern sich vorzubereiten auf die Geburt Gottes in mir selber. Das ist das eigentliche Ziel, und nicht ein historisierendes Krippenspiel!

Darum gibt es dann viele süße Sachen: Dominosteine, Lebkuchen, Marzipan und Plätzchen. Ja, Zucker hält wach. Von daher soll ruhig zugelangt werden! Wer auf Wache steht, darf was für sein Wachbleiben tun. Aber er muss auch seinen Auftrag erfüllen. Doch wenn man es ganz genau nimmt, gibt es nichts mehr zu bewachen: Es gilt, jetzt laut Alarm zu schlagen, denn der Erwartete ist doch lange schon unter uns und vor allem: er ist bereits in uns angekommen. Alarm!

Pastor Michael Lier
Pfarreiengemeinschaft Aschendorf – Rhede

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ein Jahr Synodaler Weg in der deutschen Kirche und speziell auch im Bistum Osnabrück. Die Themen Macht und Frauen in der Kirche, der Umgang mit der Sexualität des Menschen und das Feld der priesterlichen Existenz wurden in dieser Zeit verstärkt in den Blick genommen. Wie ein Brennglas wirkte dabei auch die Corona-Pandemie, die viele Aspekte in ihrer Dringlichkeit zusätzlich unterstreicht.

Weitere Infos zum Synodalen Weg im Bistum Osnabrück und zu den kommenden Fachtagen gibt es hier

Es ist also schon ein Stück Weg zurückgelegt, aber es steht auch noch eine lange Strecke bevor. Bischof Franz-Josef Bode nimmt deshalb in seiner Botschaft zum ersten Advent in den Blick, was in den vergangenen zwölf Monaten geschah. Dazu kommen kurze Statements von vier Frauen und Männern aus dem Bistum Osnabrück, die über die verschiedenen Themen sprechen und eigene Erwartungen zum Ausdruck bringen. Damit richtet sich der Blick auch in die kommende Zeit: Was noch geschehen muss und welche Fragen noch zu klären sind.

Denn so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich selbst bin es, ich will nach meinen Schafen fragen und mich um sie kümmern. Wie ein Hirt sich um seine Herde kümmert an dem Tag, an dem er inmitten seiner Schafe ist, die sich verirrt haben, so werde ich mich um meine Schafe kümmern und ich werde sie retten aus all den Orten, wohin sie sich am Tag des Gewölks und des Wolkendunkels zerstreut haben.
Ich, ich selber werde meine Schafe weiden und ich, ich selber werde sie ruhen lassen – Spruch Gottes, des Herrn.
Das Verlorene werde ich suchen, das Vertriebene werde ich zurückbringen, das Verletzte werde ich verbinden, das Kranke werde ich kräftigen. Doch das Fette und Starke werde ich vertilgen. Ich werde es weiden durch Rechtsentscheid.
Ihr aber, meine Herde – so spricht GOTT, der Herr – , siehe, ich sorge für Recht zwischen Schaf und Schaf.

Ezechiel 34, 11-12, 15-17a

Ein einprägsames Bild: Der Hirt inmitten seiner Schafherde. Da steht er, hat alle seine Schafe im Blick, sieht genau, wie sie sich entwickelt haben, was sie jetzt brauchen, wie er sie fördern kann, wer fehlt. Da steht er: der große Kümmerer.

Das Bibelfenster

Hier kommentieren jede Woche Menschen aus dem Bistum Osnabrück eine Bibelstelle aus einer der aktuellen Sonntagslesungen – pointiert, modern und vor allem ganz persönlich.

Haben Sie eine Frage? Oder eine ganz andere Idee zum Thema?

Dann schreiben Sie uns!
An bibelfenster@bistum-os.de

Wenn diese Bild für den letzten Sonntag im Kirchenjahr ausgewählt ist, dann taucht zugleich Christus als König vor unseren Augen auf. Er ist Hirt und König zugleich. Es ist wohltuend, wie hier zwei Bildwelten ineinander gehen und die eine die andere akzentuiert. Normalerweise umgibt den König eine Aura von Distanz und Unnahbarkeit. Hier schiebt sich in diese Königswirklichkeit eine ergänzende Seite: ein König, der – wie ein Hirt – ganz bei seinem Volk ist. Die Macht seiner Herrschaft vollendet sich in seiner einfühlsamen Sorge um jede und jeden, egal wie nahe oder fern sie zur Mitte stehen. Es ist dieser JHWH-König als der große Kümmerer und Retter, wie er sich im brennenden Dornbusch geoffenbart hat, wo er von sich sagt: „Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne sein Leid.“ Dieser König sieht, hört und kennt die Not derer, für die er sich verantwortlich fühlt. Für sie setzt er sich ein – bis in den Tod hinein.

Das ist Christus, der wahre König, der von sich sagen darf: „Ich kenne die Leiden meines Volkes“, und der zugleich die Leiden seines Volkes wie ein Hirt teilt, bis zum Tod am Kreuz.

So wie dieser König im Hirten aufgeht, so geht dieser Hirte in seiner königlichen Einzigartigkeit auf.

Christkönig – ein trostvolles Fest.

Pater Franz Richardt

Im Bistum Osnabrück gibt es vielfältige Hilfsangebote für verschiedene Lebenslagen. Eine Übersicht finden Sie hier!

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Regelungen sowie weitere Inhalte zum Corona-Virus im Bistum Osnabrück: https://bistum-osnabrueck.de/corona

Nach dem Staat sind die christlichen Kirchen der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland. Beim Bistum, bei der Caritas, in den katholischen Kliniken, in Kirchengemeinden und weiteren Einrichtungen arbeiten knapp 32.000 Menschen. Sie engagieren sich zum Beispiel als Erzieher, Lehrer, Priester und Diakone, als Pastoral- und Gemeindereferenten, in der Beratung und Verwaltung, als medizinisches oder pflegerisches Personal oder in kulturellen Einrichtungen.

Mehr dazu erfahren Sie hier!

Das Kirchliche Amtsblatt des Bistums Osnabrück ist eine monatlich erscheinende Publikation für Bekanntmachungen aus der kirchlichen Verwaltung. Es enthält unter anderem Verordnungen, Richtlinien, Gesetzestexte und Personalia.
Die aktuelle Ausgabe sowie archivierte ältere Ausgaben können Sie unter dem Link bistum.net/amtsblatt herunterladen.

Das Bistum Osnabrück streamt regelmäßig Live-Gottesdienste aus dem Osnabrücker Dom. Hier geht es direkt zu den Live-Streams.

Die aktuellen Gottesdienstzeiten im Osnabrücker Dom finden Sie auf der Internetseite des Doms. Dort sind auch die Beichtzeiten angegeben und es gibt weitere interessante Informationen.

Führungen durch den Dom bietet das Diözesanmuseum Osnabrück an.

Informationen zur Bistumsleitung finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Für Autogrammwünsche senden Sie bitte eine E-Mail an info@bistum-os.de

Unabhängig davon, ob Sie bislang keiner Glaubensgemeinschaft angehören und sich nun taufen lassen wollen, ob sie einer anderen Glaubensgemeinschaft angehören und zum katholischen Glauben konvertieren möchten oder ob sie aus der Kirche ausgetreten sind und nun zurückkommen möchten – erster Ansprechpartner ist für Sie immer die Kirchengemeine vor Ort. Welche das für Sie ist, können Sie hier nachschauen!

Weitere Ansprechpartner gibt es im Forum am Dom in Osnabrück und im Atrium Kirche in Bremen. Hier können Sie sich ganz unverbindlich informieren und sich die wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Eintritt erklären lassen. Außerdem finden hier regelmäßig Glaubenskurse statt.

Erste Informationen finden Sie auch auf der Internetseite http://www.katholisch-werden.de

Im Bistum Osnabrück gibt es verschiedene Freiwilligendienste, u.a. werden ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) angeboten. Auch ein Freiwilligenjahr im Ausland kann vermittelt werden.
Alle Informationen zu den Freiwilligendiensten im Bistum Osnabrück finden Sie auf der Internetseite http://www.alltagshelden-gesucht.de

Eine Übersicht der Abteilungen und Mitarbeiter in der Verwaltung des Bistums Osnabrück finden Sie auf der Internetseite bistum.net/ansprechpartner

Die Telefonnummer der Zentrale lautet: 0541/318-0. Sie können auch eine E-Mail schreiben an: info@bistum-os.de

Um ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, braucht die Kirche auch die finanzielle Unterstützung ihrer Mitglieder. In Deutschland gibt es darum die Kirchensteuer, die an die Lohn- und Einkommenssteuer gekoppelt ist.
Über die Kirchensteuer und andere Einnahmequellen sowie die Ausgaben des Bistums Osnabrück geben jährlich erscheinende Publikationen Auskunft. Mehr dazu und zu anderen Finanzfragen lesen Sie hier!