Vielleicht haben Sie sie schon an der einen oder anderen Kirchentür im Bistum Osnabrück entdeckt: Schilder mit einem QR-Code darauf.

Sie sind Teil eines Projektes, das bereits vor rund zehn Jahren im Bistum Osnabrück entwickelt wurde. Unter dem Motto „Kirche am Weg“ können kirchliche Gebäude und Einrichtungen so auch digital erkundet werden.
Kirchliche Räume und spirituelle Orte ziehen Menschen an – die einen aus Faszination für die Architektur, andere für ein für ein Gebet oder das Entzünden einer Kerze. Aber was ist das Besondere an dieser Kirche? Welche Geschichten gibt es noch zu erzählen? Diese und weitere Fragen können Kirchengemeinden durch die Aktion „Kirche am Weg“ beantworten.
Antworten zu bekommen, geht dann für Interessierte ganz einfach, mit dem eigenen Smartphone, direkt von unterwegs. Die QR-Codes führen zu den Seiten der Kirchengemeinden mit passenden Informationen zur Baugeschichte, zur aktuellen Nutzung oder zum Gemeindeleben. Jeder Ort wird mit Text und Bild, manchmal auch mit Film und Ton vorgestellt. Einzelne Kirchen bieten einen „virtuellen Blick“ ins Innere.

Seit dem Frühjahr 2026 wird das Projekt weiter ausgebaut: Für über 60 Kirchorte gibt es inzwischen QR-Codes, bald soll es auch Tipps für spannende Wanderwege und Radrouten geben, die an diesen Orten vorbeiführen. Die neuen Wege sollen dann vor allem auf der Plattform Komoot sichtbar gemacht werden – und dafür werden noch Tipps und Mitstreiter gesucht!
Jetzt mitmachen!
Alle Orte, an denen Kirche lebendig ist – Gotteshäuser, Klöster, Wegekreuze, Hofaltäre, aber auch Schulen, Kindertagesstätten, Pflegeheime und andere Projekte in der Gemeinde – können mit den QR-Codes versehen werden. Das Projekt „Kirche am Weg“ lebt von Beteiligung. Wenn Sie also Interesse haben, Ihre „Orte der Kirche“ einmal neu und anders zu präsentieren, machen Sie mit!
Sie kennen einen bereits bestehenden Wander-, Rad- oder Pilgerweg, der sich gut mit spirituellen Orten verbinden lässt? Dann melden Sie sich auch gerne!
