Beim Blick in die Nachrichten hat Hermann Steinkamp manchmal das Gefühl, im falschen Leben zu sein: Klimakrise, Verlust der Artenvielfalt, Plastikvermüllung und Krieg. "Was kann ich schon ändern?" fragt er sich - und kämpft gegen ein Gefühl der Ohnmacht. Wie wichtig die Antwort auf diese Frage ist, darüber schreibt er hier im Bibelfenster.
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Ich mag die Begegnungen, den Austausch und die Gespräche mit Menschen. Ich begegne in meinem Leben als Pastor verschiedenen Menschen: Gläubigen, Nichtgläubigen oder auch Suchenden. Die Sommerferien sind zwar schon vorbei, aber manche Gespräche aus den vergangenen Wochen haben bei mir nachhaltige Spuren hinterlassen.
Bei Quizzen macht Roberto Piani gern mit, dort nützt ihm sein Wissen, z. B. über Fußball oder Hauptstädte. Bei der Frage "Für wen halten die Menschen den Menschensohn?" hilft Allgemeinwissen aber nicht weiter, hier gibt es kein "richtig" oder "falsch". Um welche Antwort es geht und wie wir unsere eigene dazu finden können, darüber schreibt Piani hier im Bibelfenster.
Im vergangenen Jahr sind so viele Menschen wie noch nie aus den christlichen Kirchen ausgetreten. Doch es gibt auch immer noch viele, die bleiben. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Hier finden Sie eine Auswahl von Antworten auf die Frage "Was hält mich?" - von Personen aus dem Bistum Osnabrück. Was hält Sie? Antworten Sie dazu gerne in den Kommentaren!
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Manchmal möchte ich am liebsten im Watt versinken. Nur halb natürlich, nur kurz und nur bei Ebbe.
Es wird einem immer mal wieder eingeschärft, im Watt nicht lang stehenzubleiben, weil man sonst festkleben könnte. Ich kann aber auch nirgendwo so gut meine Füße einsinken lassen. Verwurzelung im Erdboden. Verbindung aufnehmen. Anhalten. Halt finden.
Gerechtigkeit für alle – und jetzt mal wirklich für alle! Geht das eigentlich? Für G*tt geht das, glaubt Farina Dierker, nur für uns Menschen vielleicht nicht. Warum das so ist und warum wir uns nicht auf unserem Verständnis von Gerechtigkeit ausruhen sollen, darüber schreibt sie im Bibelfenster.
Im August lassen sich besonders viele Sternschnuppen am Himmel beobachten. Ein faszinierender Anblick. Aber Achtung: Nicht alles, was sich im Himmel bewegt, sind Sternschnuppen. Zunehmend kreist Weltraumschrott im Orbit – was fatale Folgen haben kann. Das führt zu der Frage: Wem gehört eigentlich der Himmel?
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Als wir aus dem Urlaub wiederkamen, war in unserem Pfarrhausgarten alles kräftig gewachsen – und leicht seufzend griffen wir zu Hacke und Gartenschere. An einer Stelle wuchs etwas, was irgendwie interessant und anders aussah. Eine App zur Pflanzenbestimmung half uns weiter: Das war doch tatsächlich ein kleiner Walnussbaum! Ich kam ins Nachdenken ...
Die ausgestreckte Hand – eine schöne Geste, die zeigt, dass man unterstützen möchte. Jesus bietet diese Hilfe an, auch wenn Zweifel da sind. Darf jemand, der an Gott glaubt keine Angst und Zweifel haben? Oder hängt glauben nicht immer auch mit hinterfragen und zweifeln zusammen? Diesen Fragen geht Julia Kühling im Bibelfenster nach.
Wenn man keine oder nur wenig Ahnung hat, aber trotzdem etwas liefern muss - dann saugt man es sich umgangssprachlich aus den Fingern. Wie es zu dieser Redewendung kam und was Abraham und Mose damit zu tun haben, das erklärt Urs vom Bodenpersonal im Video!
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„Erlaubt mir als alten Mann, mit euch jungen Menschen einen Traum zu teilen: Es ist der Traum vom Frieden, der Traum von jungen Menschen, die für den Frieden beten, in Frieden leben und eine Zukunft des Friedens aufbauen.“ Dies sagte Papst Franziskus am Sonntagvormittag beim Aussendungsgottesdienst zu den Pilgerinnen und Pilgern des Weltjugendtags.
Am 6. August feiern Christen das Fest „Verklärung des Herrn“. In diesem Bibelfenster geht Pastoralreferentin Inga Schmitt dem Wort „Verklärung“ und einer interessanten Redewendung nach. Woran denken Sie bei Verklärung? Ist das Wort klar wie Kloßbrühe?