„Segen to go“ auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt
Ökumenische Aktion lädt ein zu einem besinnlichen Stopp im Trubel des Advents
Ein ökumenisches Team von Seelsorgenden lädt während des Historischen Weihnachtsmarktes in Osnabrück zu einem „Segen to go“ ein. Interessierte können sich diesen persönlichen Segen vom 24. November bis zum 22. Dezember immer werktags zwischen 17 und 18 Uhr im Dom St. Petrus oder in der Marienkirche spenden lassen.
Die Segnenden sind Seelsorgerinnen und Seelsorger des Bistums Osnabrück, aus dem Stadtdekanat und von der katholischen Hochschulgemeinde, vom Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) sowie von der lutherischen, reformierten und methodistischen Kirche. Sie möchten in Zeiten von Kälte, Dunkelheit und vorweihnachtlichem Stress mit der Aktion ein persönliches Zeichen der Ruhe schenken.
Der „Segen to go“ wird vom 24. bis 28. November sowie vom 1. bis 5. Dezember zwischen 17 und 18 Uhr im Dom St Petrus gespendet. Vom 8. bis zum 12. und am 19. Dezember findet die Aktion dann in der Marienkirche am Marktplatz statt. Vom 15. bis 18. und am 22. Dezember sind die Segnenden dann wieder im Dom zu finden.
Weitere Infos
Auch in der St.-Martinus-Kirche Haren gibt es einen „Segen to go“: Vom 4. bis 7. Dezember immer nachmittags. Detaillierte Infos dazu finden sie hier.
Zusätzlich gibt es am Sonntag, 14. Dezember, von 15 bis 16 Uhr die Möglichkeit, im Anschluss an den Gottesdienst zur jährlichen Aussendung des weltweiten Friedenslichts (um 14 Uhr im Dom) einen Segen zu erhalten.
Organisiert wird die Aktion von Rebecca Lögers da Silva, Referentin für christliche Rituale im Referat Glaubenskommunikation beim Bistum Osnabrück. Sie will Ansprechpartnerin für Menschen in und um Osnabrück sein, die an Ritualangeboten interessiert sind und dafür nach Unterstützung, Informationen und Vermittlung suchen. „Oftmals finden die Menschen eine rituelle Begleitung nicht mehr zwingend im Gemeindekontext. Der Markt an kommerziellen Anbietern wächst“, so Rebecca Lögers da Silva.
Vor diesem Hintergrund will Rebecca Lögers da Silva eigene Angebote mit christlicher Hoffnungsperspektive entwickeln und dabei auch ein ökumenisches Netzwerk aufbauen. Finanziert wird die Stelle auch aus Mitteln des Bonifatiuswerkes, das katholische Kirche in der Diaspora unterstützt.