Kunst in Kürze: Das Messgeschirr von Johann Philipp Schuch

Während der Amtszeit des Bischofs Karl Josef von Lothringen (1698-1715) fanden auch Werke aus Augsburg, dem Zentrum der deutschen Goldschmiedekunst im 17. und 18. Jh., den Weg nach Osnabrück. Die Domschatzkammer beherbergt ein wertvolles, vergoldetes Altargeräte-Ensemble aus dieser Zeit. Geschaffen wurde es vom Augsburger Goldschmiedemeister Johann Philipp Schuch (1656-1733), der zeitweise auch das Amt des Gilde-Vorgehers inne hatte. Auf dessen außerordentliches Werk, das nicht zuletzt durch seine meisterhaften und symbolhaltigen Maleremailles besticht, wird Dr. Caroline Bäßler in einem Kurzvortrag genauer eingehen.
Die Veranstaltungsreihe „Kunst in Kürze“ ermöglicht Ihnen einen entspannten Kulturgenuss, bietet Einblicke in konzentrierter Form und soll Lust auf weitere Entdeckungen aus der Geschichte des Bistums und des Domes machen. In 20-minütigen Kurzvorträgen erläutern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 18:00 Uhr ein Kunstwerk aus der Ausstellung.
Treffpunkt: Forum am Dom
Der Eintritt ist frei. Klapphocker werden zur Verfügung gestellt.
Infos: Telefon 0541/318-481