„Verändert, um zu bleiben“ – Bischof Dominicus zur Transformation
Beim Tag der Begegnung mit rund 600 Mitarbeitenden des Bistums Osnabrück machte Bischof Dominicus Meier OSB im September 2025 deutlich, dass er auf das Engagement aller im Bistum setzt, um die Herausforderungen des laufenden Transformationsprozesses zu bewältigen. „Ich möchte mit ihnen die Zukunft gestalten“, so Bischof Dominicus.
Dieser Weg solle allen Beteiligten die größtmögliche Freiheit geben: „Es passt nicht zu meinem Verständnis vom Bischofsamt, alles von Oben und allein zu gestalten. Ich möchte nicht einfach durch einen autoritären Leitungsstil etwas von dem verschenken, was ich als eine Stärke in diesem Bistum sehe: Die Vielfalt der Regionen und der Menschen, ihre Kompetenz, ihr Wissen und ihr Engagement“, so Bischof Dominicus.
Weitere Infos
- Die komplette Rede von Bischof Dominicus können Sie hier herunterladen.
- Hier finden Sie weitere Informationen und Materialien zum Transformationsprozess im Bistum Osnabrück.
Gleichzeitig ermutigte er, Neues auszuprobieren, „ohne stets zu fragen, ob der Bischof das wirklich will“, und kreative Ideen zuzulassen. „Beziehen Sie viele Menschen mit ein. Vergessen Sie bitte dabei nicht die Jugend – sie ist unsere Zukunft.“ Auch Einrichtungen für Bildung, Beratung und Caritas seien Kirchorte und müssten bei den nötigen Veränderungen vor Ort mitgedacht werden. Ausdrücklich sprach er sich für mehr ökumenische Zusammenarbeit aus. Gleichzeitig bat er darum, dass auch die Bistumsleitung frühzeitig in Prozesse eingebunden werde. „Wenn wir eine synodale Kirche sein wollen, dann brauchen wir den offenen und transparenten Weg des Dialoges“, so Bischof Dominicus.
Bischof Dominicus kündigte auch an, einen Diözesanpastoralrat zu schaffen, in den unter anderem Mitglieder verschiedener Bistumsgremien berufen werden. Mit dem Diözesanpastoralrat wolle er „grundlegende Entscheidungen für die Sendung der Kirche von Osnabrück und das Heil der Menschen“ beraten und gemeinsam beschließen. Auf diese Weise berücksichtige man auch die Vorgaben für eine synodale Kirche, wie sie bei der jüngsten Bischofssynode in Rom entschieden wurden, so der Bischof.