Weihnachtsbotschaft von Bischof Dominicus

Bischof Dominicus zu Weihnachten
Weihnachtsgottesdienst mit Bischof Dominicus Bild: Bistum Osnabrück, Thomas Osterfeld

Der Osnabrücker Bischof Dominicus Meier OSB hebt in seiner Weihnachtspredigt 2025 die Bedeutung der Menschwerdung Gottes auch jenseits der Feiertage für das Leben in der Gesellschaft hervor. Die Weihnachtsbotschaft könne „unsere Werktage, unseren Alltag, unser Familienleben und unser Miteinander“ prägen, so der Bischof im Gottesdienst am Ersten Weihnachtstag (25.12.) im Osnabrücker Dom.

Die Botschaft von Weihnachten ermutige dazu, sich aus festgefahrenen Mustern lösen zu lassen, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen und solidarisch mit den Notleidenden zu sein. Auf diese Weise werde Weihnachten im Alltag gelebt, so der Bischof.

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Es ginge darum, sich wie Maria und Josef in der Weihnachtsgeschichte „von Gottes Lebenswort ansprechen“ und wie die Hirten auf dem Feld „herausrufen zu lassen aus all dem Dunkel menschlicher Nacht und all der Dunkelheiten, die uns erfassen und unser Leben einengen wollen“, so Bischof Dominicus. „Gott will es an Weihnachten nicht beim Wundern und Staunen be­lassen. Gott will in seiner Menschwerdung ermutigen, die Kraft aus Weih­nachten in unsere Werktage mitzu­neh­men. Vielleicht las­sen wir uns von Gott und seinem schöpferischen Wort anregen, einander neu zu be­geg­nen, neue Lebensräume zu eröffnen und Ver­antwortung füreinan­der und für die nach Solidarität suchenden Menschen zu über­nehmen.“

Denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.

Jeremia 29,11