„Willkommen zu Hause“ – Altarweihe in Bad Rothenfelde
Bischof Dominicus Meier OSB hat den Altar der renovierten Kirche St. Elisabeth in Bad Rothenfelde geweiht. Die Kirche ist damit nach mehr als zwei Jahren der Sanierung wieder an die Pfarrgemeinde übergeben worden.
In seiner Predigt begrüßte Bischof Dominicus die etwa 300 Teilnehmenden deshalb auch mit „Willkommen zu Hause“: „Wenn wir heute die Feier der Altarweihe hier in St. Elisabeth begehen, dann ist dies wie eine Willkommensfeier. Christus kehrt in sein Haus zurück und wir kehren mit ihm zurück nach den Monaten der Renovierung und Umgestaltung dieser Kirche“, so Bischof Dominicus.
Die Menschen, die in diese St. Elisabeth-Kirche kommen, werden zu Vertrauenden, so der Bischof. „Sie dürfen Vergebung empfangen und Gottes Heiligen Geist. Sie werden gestärkt, sodass sie andere stärken könne. Sie finden halt, damit sie andere halten können. Dieser Altar wird zum Brennpunkt des Lebens Ihrer Gemeinde, zu einem guten Zuhause.“












Die Altarweihe (Konsekration) fand im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes statt. Dabei wurden zuerst die Reliquien im Altar beigesetzt. Es folgte die Besprengung des Tisches mit Weihwasser, seine Salbung mit Chrisam, das Verbrennen von Weihrauch auf dem Altar, das Weihegebet und das Auflegen des Altartuchs mit Anzünden der Kerzen. Jede dieser Riten hat eine symbolische Bedeutung. So wird unter anderem deutlich, dass der Altar sinnbildlich für Christus steht.
Neben der Altarweihe wurden in dem Gottesdienst in Bad Rothenfelde auch der Taufbrunnen, der Ambo (Lesepult) und der Tabernakel (Aufbewahrungsort der Hostien) gesegnet. Der Gottesdienst zur Altarweihe ist die erste Eucharistiefeier an dem neuen Altar.
Der neue Altartisch ist aus Anröchter Naturstein, ähnlich dem Taufbecken. Er wurde aus einem Block gefertigt. Das Gewicht beträgt 2,5 Tonnen. In ihm sind Reliquien der heiligen Maria Goretti, des heiligen Eumenius und des heiligen Papst Pius X. beigesetzt. Diese stammen noch aus dem alten Altar der Kirche in Bad Rothenfelde. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Kirche lagen bei knapp zwei Millionen Euro. Während der Zeit der Renovierung hatte die evangelisch-lutherische Gemeinde der katholischen Gastfreundschaft in ihrer Kirche gewährt.