„Der Heilige Geist öffnet Herzenstüren“

Bischof Dominicus
Bild: Bistum Osnabrück

Predigt von Bischof Dominicus Meier OSB zu Pfingsten im Osnabrücker Dom

Für Bischof Dominicus Meier OSB bedeutet das kirchliche Fest Pfingsten, dass der Mensch Türen öffnet und im Vertrauen auf Gottes Geist gestalterisch wirkt. „Wer an den Geist Jesu Christi als die schöpferische Aktivität Gottes glaubt, der muss wissen, dass er damit die „göttliche Störung“ herbeiruft und sich dafür offenhält, dass Gott ihn stört in seinen Lebens- und Denkgewohnheiten“, so der Bischof von Osnabrück in seiner Predigt am Vorabend des Pfingstsonntages (23. Mai 2026) im Dom.

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Laut der biblischen Erzählung in der Apostelgeschichte kam an Pfingsten der Heilige Geist über die noch vom Tode Jesu niedergeschlagenen Jünger. „Der Geist Jesu Christi öffnet an Pfingsten verschlossene Türen – auch Herzenstüren“, so Bischof Dominicus. Der Geist komme heute „nicht mit Brausen und Feuerzungen, nicht mit wundersamen Sprachbefähigungen, sondern im ruhigen, alltäglichen Bedenken und Tun dessen, was Jesus gewollt und vorgelebt hat und wozu er uns heute sendet“. Dies geschehe aber nicht weniger wirkungsvoll.

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  • Mehr über das Hochfest Pfingsten erfahren sie hier.
  • Hier geht’s zur Pfingstaktion 2026 des Hilfswerks Renovabis.

Konkrete Beispiele dieses Wirkens erlebe er bei seinen Begegnungen im Bistum, so Bischof Dominicus. Zuletzt habe er beispielsweise im Dekanat Emsland-Nord viele Menschen getroffen, deren ehren- und hauptamtliches Engagement ihn beeindruckte – sei es bei der Hilfe für Migranten und Kriegsgeflüchtete, der Arbeit in der Citypastoral, in der Pfarrgemeinde oder in der Schule.

Bischof Dominicus zeigte sich auch dankbar dafür, dass sich im Bistum Osnabrück zahlreiche Erwachsene taufen ließen. „Menschen, die mit und für Christus leben wollen“, so Bischof Dominicus.

Heiterkeit des Herzens ist
Leben für den Menschen

Jesus Sirach 30,22
Sommer, Sonnenuntergang, Meer, lächeln