Fluchtweg
Ich habe dir eine Tür geöffnet, die niemand schließen kann.
Offenbarung 3,8
Fluchtwege sind keine Empfehlung, sondern Vorsorge. Sie werden geplant, bevor etwas passiert. Niemand hofft, sie zu brauchen – und doch können sie im Ernstfall Leben retten. Ein Fluchtweg ist nicht der ideale Weg, sondern der notwendige.
Auch Gott denkt in solchen Wegen. Er wartet nicht, bis alles eskaliert. Seine Wegweiser tauchen oft früh auf: als Unruhe, als Zweifel, als leise Frage, ob das hier wirklich noch trägt. Wer ihnen folgt, entscheidet sich nicht gegen, sondern für etwas.
Weitere Infos
- Dieser Text ist Teil einer Reihe von Impulsen zur Fastenzeit 2026. Sie stammen von unterschiedlichen Menschen aus dem Bistum Osnabrück und stehen unter der gemeinsamen Überschrift „Weg(e)“. Hier finden Sie die Texte zum Thema „Wegweiser“ und „Wegbegleitung„.
- Eine Übersicht mit weiteren Angeboten zur Fastenzeit finden Sie hier.
Fluchtwege verlangen Mut. Sie führen aus vertrauten Räumen heraus, oft ins Ungewisse, aber auf jeden Fall auf einen weniger gefährlichen Weg. Fluchtwege öffnen Raum – und manchmal ist genau das die Grundlage für einen Neuanfang, für einen Schritt in die Freiheit.
Wo würdest du dir manchmal einen Fluchtweg wünschen?
Ein Impuls von Arne Röttger aus dem Referat Sicherheit und Gesundheitsschutz des Bistum Osnabrück