„Gebet für unsere Erde“ leuchtet am Dom

Der Anfang des Gebets "Für unsere Erde" von Papst Franziskus als Projektion auf dem Osnabrücker Dom.
Der Anfang des Gebets "Für unsere Erde" von Papst Franziskus als Projektion auf dem Osnabrücker Dom. Bild: Bistum Osnabrück

Lichtinstallation anlässlich der UN-Klimakonferenz in Brasilien

Eine Lichtinstallation am Osnabrücker Dom zeigt noch bis zum 17. November das „Gebet für unsere Erde“ des verstorbenen Papstes Franziskus. Die Projektion ist jeweils in den Abendstunden von 17.30 bis 22 Uhr sichtbar. Anlass für die Aktion des Bistums Osnabrück ist die UN-Klimakonferenz COP 30, die derzeit im brasilianischen Belém stattfindet.

Das Leuchtzeichen will auf die Notwendigkeit eines entschlossenen Klimaschutzes hinweisen. Außerdem soll damit ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen im globalen Süden gesetzt werden, die bereits heute unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden.

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„Seit der Veröffentlichung des Schreibens ‚Laudato Si‘ durch Papst Franziskus vor zehn Jahren ist das Bewusstsein für ökologische Fragen und ihre sozialen Auswirkungen in der katholischen Kirche und auch hier im Bistum Osnabrück stark gewachsen“, so Regina Wildgruber. Die Bischöfliche Beauftragte für die Weltkirche weist auch auf die jüngst veröffentlichte Botschaft der Vorsitzenden der kontinentalen Bischofskonferenzen von Afrika, Lateinamerika und Asien anlässlich der COP 30 hin. Diese verdeutliche, wie dringlich es sei, mehr für den Klimaschutz zu tun. „Aber nicht nur auf der südlichen Erdhalbkugel werden die Folgen des Klimawandels deutlich, sondern auch hier bei uns in Deutschland“, so Regina Wildgruber: Extremwetterlagen würden häufiger und mit ihnen Überschwemmungen und Dürren.

Die Gemeinden im Bistum Osnabrück und andere Interessierte sind deshalb eingeladen, im Zeitraum der Klimakonferenz für die Bewahrung der Schöpfung zu beten. „Wenn wir für die Bewahrung der Schöpfung beten, bitten wir auch um ein gutes Leben für uns und die folgenden Generationen“, so Regina Wildgruber.