Kreuzweg

Aquarell Kunstwerk von Ansgar Silies zu Karfreitag
Kunstwerk von Ansgar Silies in der Kapelle des Bonifatius-Hospitals in Lingen Bild: Andreas Eiynck

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“

Johannes 14,6

Kreuzwege sind normierter Glauben: 14 Stationen nach dem gleichen Schema, düstere Bilder, schreckliche Ereignisse.

Ein Mensch auf dem Weg zu seiner Hinrichtung, von den Gefährten verlassen. Passanten müssen helfen und ihm beistehen. Die Frauen sind da: seine Mutter Maria, Maria Magdalena, Veronika und andere.

Am Ende der letzten Station: Hinabgestiegen in das Reich des Todes. Tiefer kann ein Abstieg nicht sein. Es ist schwer, in solchen Bildern Trost und Hoffnung zu finden. Zu vernichtend scheint ihre Dramaturgie.

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Doch die wahre Geschichte endet gar nicht mit der Grablegung. Auch nicht auf dem 15 Meter langen Kreuzweg des Künstlers Ansgar Silies in der Kapelle des Bonifatius-Hospitals in Lingen.

Hier, wo viele Menschen in ihrer Not und Verzweiflung Hilfe suchen, hat Silies die markanten Ereignisse des Weges hinaus zum Berg Golgatha typografisch und in Symbolen dargestellt.

Am Ende des Weges steht für Silies aber nicht die Grabkammer, sondern ein Bild voller Leben und Fülle: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!

Kunstwerk von Ansgar Silies

Wege enden manchmal nicht in der Sackgasse, als die sie erscheinen, sondern hinter dem Horizont geht es weiter.

Hast du solche Wege und Situationen schon erlebt?
Was hilft dir, neue Wege zu finden, die dir Hoffnung geben?

Ein Impuls von Andreas Eiynck aus dem Netzwerk „Das Bodenpersonal“

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben.

Römer 15,13