Hoffnung auf eine bessere Welt

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Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat in seiner Osterbotschaft zur Verantwortung und zum Respekt gegenüber der Schöpfung und den Menschen aufgerufen. Die Welt scheine heute durch Kriege, Hunger und Anschläge aus den Fugen zu geraten, sagte Bode in der Osternachtfeier im Osnabrücker Dom am Karsamstagabend.

„Alles, was Gott geschaffen und uns zur Verantwortung überlassen hat, fällt der Hybris, dem Hochmut und der Anmaßung anheim von Menschen, die diese Schöpfung ausbeuten, die sich egoistisch an ihr bereichern auf Kosten des größeren Teils der Menschheit, von Menschen, die todbringend in dieser Schöpfung wüten auch im Namen pervertierter Religion“, kritisierte Bode.

Angesichts der Spannungen und Realitäten in der heutigen Welt vermittele die Osterbotschaft von der Auferstehung Jesu Christi Zuversicht und Hoffnung – auch und gerade in schwierigen Zeiten: „Nur wer sich der Wirklichkeit des Grauens in der heutigen Welt stellt, kann letztlich verstehen, dass Jesu Abstieg in die Tiefe Dämmerung bedeutet. Denn Gott selbst, der Schöpfer allen Lebens, scheut sich nicht, in den Abgrund zu gehen und uns von dort her zu erlösen, indem er uns auch dort begegnet und nicht allein lässt.“