Rund 400.000 Wahlberechtigte im Bistum Osnabrück

Rund 400.000 Katholiken im Bistum Osnabrück können am kommenden Wochenende (15./16. November) ihre Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände neu wählen. Insgesamt sind in Norddeutschland rund 1,5 Millionen Wahlberechtigte in den Bistümern Osnabrück, Hildesheim und Hamburg zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Kirchenvorstände sind für die Vermögensverwaltung der Gemeinden, die Pfarrgemeinderäte für die seelsorglichen Angelegenheiten zuständig. Beide Gremien werden für die Dauer von vier Jahren gewählt.

„Je mehr sich an der Wahl zum Pfarrgemeinderat und zum Kirchenvorstand beteiligen, desto stärker wirkt das Mandat der Gewählten“, betonen Bischof Franz-Josef Bode und die Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum, Agnes Holterhues, in einem Aufruf. „Die Kirchengemeinden wie auch die Kirche als Ganze erfahren gegenwärtig tiefgreifende Umbrüche“, heißt es weiter. Umso wichtiger sei es, dass Menschen mit ihren Ideen, Begabungen und Kompetenzen in den Gremien mitmachen. Im Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand trügen sie dafür Sorge, dass die Kirche nahe bei den Menschen bleibe.
Im Bistum Osnabrück wird in 221 Pfarrgemeinden gewählt. 172 Kirchengemeinden haben sich entschieden, auch ein so genanntes Familienwahlrecht anzubieten. Dabei geben die Eltern bei den Wahlen für die Pfarrgemeinderäte stellvertretend für ihre Kinder unter 16 Jahren eine Stimme ab. Die Wahlen unter dem Leitwort „Aufkreuzen“ stehen wie schon vor vier Jahren unter dem Eindruck von zum Teil umfassenden strukturellen Veränderungen in den Bistümern. Vielerorts wurden und werden größere Einheiten bei den Kirchengemeinden gebildet und die kirchliche Seelsorge und Organisation insgesamt erneuert.
Nähere Informationen zu den Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen im Internet unter www.aufkreuzen.de