Social Media

Soziale Netzwerke verbinden Menschen miteinander und machen einfach Spaß! Aber egal ob Instagram, TikTok oder Snapchat – hinter allen Social-Media-Plattformen steckt ein Unternehmen, das damit Geld verdient und das sollte man sich klar machen: Geld verdienen lässt sich damit nur, wenn Nutzerinnen und Nutzer so viel Zeit wie möglich auf den Plattformen verbringen. Deswegen wählen Algorithmen die Inhalte für den Newsfeed aus, die nach ihren Berechnungen interessant für Nutzerinnen und Nutzer sind – andere werden gar nicht angezeigt. Das kann hilfreich sein, birgt aber auch Gefahren, denn:

  1. Haben Social Media Anwendungen so ein großes Suchtpotential: Wenn man nur spannende Inhalte angezeigt bekommt, hat man keinen Grund, abzuschalten.
  2. Entstehen so Filterblasen, in denen die Nutzerinnen und Nutzer nur noch Inhalte sehen, die ihre eigene Weltsicht bestätigen.
  3. Unterscheidet der Algorithmus nicht zwischen guten und schlechten Inhalten. Das heißt: Die Algorithmen können auch in gefährliche Communitys führen. Wenn sich jemand z.B. fürs Abnehmen interessiert, bekommt er möglicherweise bald nur noch superdünne Menschen und Inhalte rund ums Thema Magersucht angezeigt.

Die Tipps der Experten lauten deswegen: Bildschirmzeit kontrollieren und zwischendurch immer mal wieder die Filterblase zum Platzen bringen, indem man bewusst nach anderen Inhalten sucht und neugierig bleibt auf andere Themen und Meinungen. Besonders für junge Menschen wichtig zu wissen: Was in den sozialen Netzwerken gezeigt wird, ist nicht die echte Welt, sondern eine Inszenierung auf einer Bühne. Menschen präsentieren hier bewusst ausgewählte Ausschnitte eines Lebens, das mit ihrem wirklichen Leben oft gar nicht viel zu tun hat.