Beten mit den Füßen

Wanderer in einer Berglandschaft
Bild: pixabay.com, Hermann

Seit vielen Jahren machen sich wieder mehr Menschen bei Wallfahrten und Pilgerwegen auf den Weg, um Gott und sich selbst ein Stück näher zu kommen. Auch im Bistum Osnabrück.

Wallfahrt und Pilgerschaft, das Unterwegs-Sein der Gläubigen zu einem besonderen Ort, das gibt es im Christentum ebenso wie im Judentum oder Islam. Menschen brechen aus ihrer gewohnten Umgebung auf, um neue, geistreiche Erfahrungen zu machen: auf dem anstrengenden Weg, im Gebet, beim Meditieren, in der Stille oder im Gespräch mit anderen, die ebenfalls auf dem Weg sind. Viele gehen zu Fuß, aber auch Fahrradwallfahrten sind üblich.

Damals wie heute sind Christen überzeugt, an bestimmten heiligen Stätten Gott besonders nahe zu sein: zum Beispiel im Heiligen Land, auf den Spuren Jesu, wo er gelebt und gelehrt hat, gekreuzigt wurde und auferstanden ist. Auch an den Gräbern der Apostel und großer Heiliger, wie in Rom, Assisi oder Santiago de Compostela. Außerdem an Orten, an denen Maria, die Muttergottes, zu den Menschen sprach und spricht: in Lourdes, Loreto und Fatima.

Die Osnabrücker Fünf

Karte Wallfahrtsorte Bistum OsnabrückDabei muss es nicht immer gleich eine Reise ins Heilige Land sein – auch in der Nähe in unserem Bistum gibt es viele Wege zu Gott. Fünf sehr bekannte sind die großen Wallfahrten, die regelmäßig im Sommer von mehreren Tausend Menschen aus dem Bistum besucht werden: