Fairbruary: einen Monat lang fair einkaufen
Der Februar ist der „Fairbruary“: Das ist der Namen einer Kampagne, die dazu aufruft, im Februar öfter einmal Dinge aus dem Fairen Handel zu kaufen.
Das kann der Kaffee sein, die Schokolade, die Banane oder andere exotische Früchte, aber auch fair gehandelte Blumen – schließlich wird am 14. Februar auch Valentinstag gefeiert.
Ziel der Aktion ist es, das Bewusstsein zu schärfen und dazu zu ermutigen, Kaufentscheidungen für globale Gerechtigkeit zu treffen. Die Kampagne wird von Fairtrade Deutschland in Zusammenarbeit mit den Fairtrade-Organisationen in Österreich, Dänemark und der Schweiz unterstützt. Unter anderem beteiligt sich auch die Stadt Osnabrück an der Kampagne mit verschiedenen Motiven.
Weitere Infos
- Zum „Fairbruary“ gibt es auch verschiedene Termine der „Süd-Nord-Beratung“, der Anlaufstelle für globale Gerechtigkeit im Bistum Osnabrück. Neben den Veranstaltungen bietet sie auf ihrer Internetseite auch detaillierte Informationen zum Thema und eine Übersicht der Weltläden mit fair gehandelten Produkten im Bistum Osnabrück.
- Weitere Infos zum „Fairbruary“ gibt es hier.
- Wer mehr darüber erfahren möchte, woran man guten (fair gehandelten) Kaffee erkennt, kann hier klicken.
Auch im Bistum Osnabrück hat die Förderung des fairen Handels eine lange Tradition – seit 2023 sogar mit Siegel! Denn damals wurde die Aktion „Faire Gemeinde“ ins Leben gerufen, bei der Kirchengemeinden sich verpflichten, mindestens fünf von zwölf ökologischen und sozialen Kriterien innerhalb ihrer Gruppen, Verbände und Institutionen einzuhalten. Wer das schafft, bekommt eine Auszeichnung und darf sich mit dem Logo der Fairen Gemeinde schmücken. Über 120 faire Gemeinden gibt es inzwischen im Bistum, außerdem eine Vielzahl fairer Kitas und Schulen.
Was aber noch viel wichtiger ist, als die Auszeichnung: Fair zertifizierte Gemeinden leisten einen Beitrag zu besseren Produktionsbedingungen weltweit: Wenn ein Bauer trotz harter körperlicher Arbeit seine Familie nicht ernähren kann, dann liegt das zum Teil auch an ungerechten Welthandelsstrukturen. Im Fairen Handel sind die Strukturen anders: Die Produkte werden zu fairen Bedingungen hergestellt und importiert. Im Mittelpunkt stehen die Produzentinnen und Produzenten, denn: Der Faire Handel ist mehr als Import und Vertrieb von Produkten. Er gibt den Menschen hinter den Produkten ein Gesicht. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern, ist das Ziel des Fairen Handels.



