Gib uns deinen Frieden!

Papiertaube
Bild: AdobeStock.com, WindyNight

Krieg mitten in Europa … unfassbar … Das Leben unschuldiger Menschen wird den Interessen von Macht und Profit geopfert. Gerade zu Beginn der österlichen Bußzeit sollten wir aber auch daran denken, dass „Krieg“ viele Facetten und Gesichter hat – und dass wir durchaus selbstkritisch auf unser eigenes Leben schauen sollten. So lasst uns um den Frieden beten – zwischen Russland und der Ukraine, aber auch um den Frieden dort, wo wir leben.

Allmächtiger, großer Gott, wir beten zu dir:

Gib uns deinen Frieden!

Wir bitten dich um Frieden zwischen Völkern, zwischen Staaten. In diesen Tagen denken wir ganz besonders an die Ukraine und Russland. Wir denken aber auch an Israel und Palästina, an Syrien, an die Kurden in der Türkei, an Mali und den Kongo, an die indigenen Völker in Amerika.

Wir bitten dich um Frieden zwischen den Religionen.

Wir bitten dich um Frieden zwischen uns Menschen – verwandle mit deiner Liebe, mit deinem Heiligen Geist Hass und Neid, Eifersucht und Angst, Gier und falsche Macht in Achtsamkeit und Ehrfurcht, in Toleranz und Wertschätzung, damit aus einem „Gegen-einander“ ein „Mit-einander“ werden kann.

Wir bitten dich um Frieden in uns selbst. Nimm von uns falsche Träume und Illusionen, reiß uns die Täuschungen weg, befreie uns von dem Bösen in uns. Zeig uns den rechten Weg, lehre uns Dankbarkeit, schenke uns Humor und Gelassenheit.

Wir bitten dich um Frieden mit dir: Sag uns Gutes zu, nimm uns in deine Arme, lass uns leben aus deiner Kraft. Wende dich uns zu, gehe uns nach, verzeihe uns, damit wir umkehren können zu dir.

Über die Autorin

Andrea Schwarz ist Schriftstellerin, war lange Jahre pastorale Mitarbeiterin im Bistum Osnabrück und lebt im Emsland. Sie ist eine genaue und sensible Beobachterin ihrer Umwelt und der Menschen, denen sie begegnet. In ihren Texten versucht sie, Gott mitten im Alltag zu entdecken und Lust aufs Leben zu machen – nun erstmals auch in Form von Blogbeiträgen!

Großer, allmächtiger Gott, Herr über Leben und Tod, Friedensfürst – schenk uns deinen Frieden, damit Frieden werden kann.

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Und nun, wenn man das Licht nicht sieht, ist es verdunkelt durch die Wolken, ein Wind bläst und fegt sie weg. 

Hiob 37,21

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