Das Bistum Osnabrück – verlässlicher Partner im Kita-Bereich
Kinderlachen, Gewusel in den Gruppenräumen, bunte Bilder an den Wänden – so sieht es wohl in jeder Kita aus. Auch in den mehr als 240 Einrichtungen im Bistum Osnabrück, die in katholischer Trägerschaft stehen und in die rund 20.500 Kinder gehen. Doch es gibt ein Plus: Diese Kitas leben den Glauben und geben Kindern und Eltern religiöse Orientierung. Die Beschäftigten unterstützen Eltern bei der Erziehung und helfen Kindern, eine positive und hoffnungsvolle Lebenseinstellung zu entwickeln.
Dabei sind die Kitas offen für alle. Man muss also nicht Mitglied in der katholischen Kirche sein, um sein Kind in eine katholische Kita schicken zu können.
Das Bistum Osnabrück stellte im Haushalt 2025 knapp 13 Millionen Euro für diesen Bereich bereit, in dem etwa 6.500 Menschen arbeiten. Größtenteils kam dieses Geld aus der Kirchensteuer. Gleichzeitig wird der Kitabereich in die Konsolidierungsbemühungen des Bistums miteinbezogen. Bis 2040 ist eine Senkung der Zuschüsse um 30 Prozent geplant, ausgehend von den Zahlen von 2023.
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Diese Einschnitte sollen Kinder, Beschäftigte und Eltern möglichst nicht spüren: Deshalb werden unter anderem durch eine organisatorische Neuaufstellung Synergien geschaffen. Regionale Verbände übernehmen die Trägerschaft mehrerer Kitas eines Kirchengemeindeverbandes. Bereits jetzt sind rund 45 Prozent aller Kitas einem solchen „Katholischen Kirchengemeindeverband Kindertagesstätten“ (KKVK) zugeordnet. Dies spart unter anderem Geld in der Verwaltung. Ziel der KKVK ist darüber hinaus die Entlastung von ehrenamtlichem und hauptamtlichem pastoralen Personal in den Gemeinden von der Verwaltungsarbeit. Die bisherigen Gründungen fanden großen Zuspruch, weshalb das Bistum diesen Weg weitergeht.
Parallel dazu suchte das Bistum den Dialog mit den Kommunen, um eine ausreichende Refinanzierung der Kitas sicherzustellen und damit auch den kommunalen Auftrag weiter erfüllen zu können. Die Gespräche verliefen partnerschaftlich, da beiden Seiten die Bedeutung der frühkindlichen Bildung am Herzen liegt. In den meisten Fällen fanden sich Lösungen, die die Konsolidierung des Bistums stützen.
Die größten Herausforderungen für die Kitas bleiben die steigenden gesetzlichen Vorgaben, Anforderungen an Arbeitsschutz und Baumaßnahmen, schwierige Refinanzierungsbedingungen und der Fachkräftemangel. Dennoch wird das Bistum Osnabrück die Kitas weiterhin verlässlich unterstützen. Künftig will es seine Mittel verstärkt in die Qualität der Einrichtungen investieren – zum Wohl von Kindern und Eltern.