Pfingsten kurz erklärt

Menschen sitzen um ein Lagerfeuer
Bild: unsplash.com, Cailin Grant Jansen

Im Mai und Juni gibt es wichtige kirchliche Feiertage, deren Ursprung in den vergangenen Jahren jedoch in den Hintergrund gerückt ist. In einer Mini-Serie erklärt das Bistum Osnabrück Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam. Außerdem gibt es immer ein passendes Gebet und ein Rezept, um den jeweiligen Feiertag geistreich und genussvoll begehen zu können.

50 Tage nach Ostern feiert die Kirche das Pfingstfest. Vom griechischen Wort für fünfzig „pentecoste“ leitet sich auch der Name Pfingsten ab. In der Apostelgeschichte in der Bibel wird erzählt, was damals in Jerusalem unter den Jüngerinnen und Jüngern geschehen ist. Diese hatten sich nach dem Tod und der Auferweckung Jesu vor lauter Furcht in ein Haus zurückgezogen. Doch plötzlich entflammte ein himmlisches Brausen ihre ängstlichen Herzen: „Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ (Apostelgeschichte 2,4) Da gingen sie hinaus auf die Straße und erzählten allen, die sie dort trafen, von dem, was sie von Jesus gehört und mit ihm erlebt hatten. Viele Menschen hörten zu, ließen sich im Herzen berühren und begeistern und schließlich auf den Namen Jesu taufen.

Das Pfingstfest wird auch als Gründungsfest der Kirche verstanden. Die Taube ist ein bekanntes Pfingstsymbol. Sie ist das Zeichen für den Heiligen Geist. Pfingsten erinnert Christinnen und Christen heute daran, dass Gottes Geist immer bei ihnen ist.

 

Gott, die Schöpfung atmet deinen Geist.
Immer wieder bewegst du Menschen,
in deinem Geist zu handeln.
Auch heute ist es dein Geist,
der uns die Not der anderen sehen lässt,
der uns Wege zueinander finden lässt,
dass deine Liebe in dieser Welt
und in den Herzen der Menschen
immer weiterwachsen kann.
Amen.

 

Und hier gibt’s die Geschichte von Pfingsten zum Hören: