Am 25. September 2026 wird die wissenschaftliche Studie „Geistlicher Missbrauch in Geistlichen Gemeinschaften“ veröffentlicht. Die Untersuchung wurde von der Universität Münster im Auftrag der Bistümer Osnabrück und Münster, des Ordens der Thuiner Franziskanerinnen sowie der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführt.
Weitere Infos
- Detaillierte Informationen zur Studie gibt es auf der Internetseite der Universität Münster.
- Hier finden Sie die Kontaktdaten der unabhängigen Ansprechpersonen für Betroffene von geistlichem Missbrauch.
- Mehr zum Schutzprozess im Bistum Osnabrück erfahren Sie hier.
Im Rahmen der Studie wurde untersucht, wie geistlicher Missbrauch entstehen kann, welche Strukturen und Dynamiken ihn begünstigen und welche Konsequenzen sich daraus für Kirche und Ordensleben ergeben. Ziel ist es, Erkenntnisse für eine wirksame Prävention zu gewinnen.
Da es sich um eine unabhängige Studie handelt, haben auch die Auftraggeber vor der Veröffentlichung keinen Einblick in die Ergebnisse. Sie müssen die Studie zunächst selbst lesen und können deswegen am 25. September noch nicht direkt Stellung dazu nehmen oder konkrete Schlüsse daraus ziehen. Die Bistümer Osnabrück und Münster werden sich aber zeitnah danach gemeinsam mit dem Orden der Thuiner Franziskanerinnen und der Deutschen Bischofskonferenz im Rahmen einer Pressekonferenz ausführlich zu den Studienergebnissen äußern.
Für Betroffene, Angehörige und alle, die mit Blick auf die Veröffentlichung der Studienergebnisse Unterstützung oder ein vertrauliches Gespräch suchen, stehen im Bistum Osnabrück unabhängige Ansprechpersonen zur Verfügung. Diese sind im Schutzprozess gegen sexualisierte Gewalt und geistlichen Missbrauch fest verankert und können jederzeit kontaktiert werden.