Diözesanarchiv
Das Diözesanarchiv ist das Gedächtnis der Diözese Osnabrück. Die älteste seiner circa 3000 Urkunden stammt von Karl dem Großen und ist auf den 19. Dezember 803 datiert. Dazu kommen noch etwa 5.000 weitere Dokumente im Bestand, die bis in die heutige Zeit reichen.
Zudem bewahrt das Archiv etwa 140 Handschriften sowie einen umfangreichen, bis ins 16. Jahrhundert zurückgehenden Aktenbestand auf. Diese Bestände sind über das Archivportal-D online recherchierbar
Die Kirchenbücher sämtlicher noch heute zum Bistum Osnabrück gehörenden Pfarreien sind auch online verfügbar. Sie stellen für Familienforscher eine ergiebige Fundgrube dar. Die Daten sind freigegeben für Geburten bis vor 120 Jahren und für Hochzeiten und Beerdigungen bis vor 100 Jahren.
Das Fotoarchiv, verschiedene Nachlässe von Geistlichen und Privatpersonen sowie die Sammlungen von Predigten, Siegeln, Gesetzen, Karten, Totenzetteln und Zeitungsausschnitten runden den Bestand ab.
Das Archiv ist für alle Interessierten mit familiengeschichtlichen, heimatkundlichen und wissenschaftlichen Anliegen nach Anmeldung zugänglich.
Weitere Infos
- Öffnungszeiten (nach vorheriger Anmeldung): montags bis donnerstags, 8 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16 Uhr; freitags 8 bis 12 Uhr
- Hier geht’s zur Datenschutzinfo und hier zur Benutzungsordnung des Archivs.
- Hier erreichen Sie die Online-Suche über das Archivportal D
- Hier können Sie die freigegebenen Kirchenbücher von Kirchengemeinden im Bistum online ansehen.
Videoreihe: Abenteuer im Bistumsarchiv
Ein Buch, das an der Kette liegt, der letzte Brief eines der Lübecker Märtyrers, der Bestseller des Mittelalters und ein etwas anderer Reisepass: Das sind nur einige der Schätze, die im Osnabrücker Bistumsarchiv schlummern. In vier Videos werden sie hier vorgestellt:
