Koordinationsstelle zur Prävention von sexuellem Missbrauch

von sexualisierter Gewalt und geistlichem Missbrauch

Die Koordinationsstelle zur Prävention von sexuellem Missbrauch ist derzeit mit zwei Präventionsbeauftragten besetzt und dient der Unterstützung, Vernetzung und Steuerung der diözesanen Präventionsaktivitäten. Die verantwortlichen Ansprechpartner Hermann Mecklenfeld und Christian Scholüke stehen für alle Anregungen und Fragestellungen zum Thema Prävention zur Verfügung. Zusätzlich ist Kerstin Kerperin bei Fragen zur Erstellung und Begleitung von Institutionellen Schutzkonzepten ansprechbar.

Kontakt

Hermann Mecklenfeld

Hermann Mecklenfeld
Domhof 2
49074 Osnabrück
0541 318-380
E-Mail-Kontakt

Christian Scholüke

Christian Scholüke
Domhof 2
49074 Osnabrück
0541 318-381
E-Mail-Kontakt

Kerstin Kerperin

Kerstin Kerperin
0541 962935-12 / 0160 94647573
E-Mail-Kontakt

Neben der Umsetzung und Nachachtung der vorgegebenen Standards bedarf es für die notwendige Sensibilisierung und  Aufmerksamkeit für dieses komplexe Thema zusätzlicher Wissensvermittlung und geeigneter Schulungsmaßnahmen. Daher ist das Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt in kirchlichen Einrichtungen“ integraler Bestandteil der Aus- und Fortbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums Osnabrück sowie der ehrenamtlich Tätigen. Insbesondere im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit, in den katholischen Kindertagesstätten und  in den Schulen  in Trägerschaft der Schulstiftung des Bistums sind die Themen „Prävention von sexualisierter Gewalt“ und „Professioneller Umgang mit Nähe und Distanz“ schon seit Jahren fest in verpflichtenden Schulungsprogrammen verankert.

Durch strukturelle und personelle Vorgaben soll sowohl die Gefahr von Übergriffen in kirchlichen Einrichtungen minimiert, als auch die notwendige Fachkompetenz im Umgang mit Verdachtsfällen vorgehalten werden.

Weitere Infos

Im Februar 2019 hat Bischof Franz-Josef Bode ein erweitertes Konzept vorgestellt, das im Bistum Osnabrück ab sofort für den Umgang mit sexualisierter Gewalt und geistlichem Missbrauch gilt. Das Konzept umfasst fünf Handlungsfelder: die Prävention, die Intervention, die Hilfe für Betroffene, den Umgang mit Beschuldigten und die Sanktionierung von Tätern sowie die Klärung systemischer Grundsatzfragen. Näheres dazu erfahren Sie hier.

Ab dem 1. Januar 2020 ist durch die Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt die Rahmenordnung – Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz in Kraft getreten. Damit ersetzt sie das Gesetz zur Vermeidung von sexualisierter Gewalt in kirchlichen Einrichtungen im Bistum Osnabrück (Präventionsordnung) vom 1. Oktober 2014.

Grundsätzliche Hinweise zu den Neuerungen an Inhalten und Begrifflichkeiten der Rahmenordnung Prävention können Sie hier nachlesen.  Wesentlicher Bestandteil der Rahmenordnung Prävention ist das Institutionelle Schutzkonzept, zu deren Erstellung alle kirchlichen Einrichtungen und Institutionen im Bistum Osnabrück verpflichtet sind.  Hier finden Sie Praxisbeispiele von kirchlichen Einrichtungen, die bereits ein ISK erstellt haben.

Derzeit wird eine Arbeitshilfe zur praxisgerechten Umsetzung der Vorgaben gemäß der Rahmenordnung Prävention erstellt. Die Dokumente dazu sind in der finalen Bearbeitung (Stand 11/2020), und werden nach Fertigstellung veröffentlicht und zielgruppenspezifisch kommuniziert.

Video: Prävention von sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück

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Video: Prävention von sexualisierter Gewalt in Krankenhäusern

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