Prävention

von sexualisierter Gewalt und geistlichem Missbrauch

Im Bistum Osnabrück wurde im Jahr 2011 die Koordinationsstelle zur Prävention von sexuellem Missbrauch zur Unterstützung, Vernetzung und Steuerung der diözesanen Präventionsaktivitäten eingerichtet und ist derzeit mit zwei Präventionsbeauftragten besetzt. Die verantwortlichen Ansprechpartner Hermann Mecklenfeld und Christian Scholüke stehen für alle Anregungen und Fragestellungen zum Thema Prävention zur Verfügung.

Kontakt

Hermann Mecklenfeld

Hermann Mecklenfeld
Domhof 2
49074 Osnabrück
0541 318-380
E-Mail-Kontakt

Christian Scholüke

Christian Scholüke
Domhof 2
49074 Osnabrück
0541 318-381
E-Mail-Kontakt

Neben der Umsetzung und Nachachtung der vorgegebenen Standards bedarf es für die notwendige Sensibilisierung und  Aufmerksamkeit für dieses komplexe Thema zusätzlicher Wissensvermittlung und geeigneter Schulungsmaßnahmen. Daher ist das Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt in kirchlichen Einrichtungen“ integraler Bestandteil der Aus- und Fortbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums Osnabrück sowie der ehrenamtlich Tätigen. Insbesondere im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit, in den katholischen Kindertagesstätten und  in den Schulen  in Trägerschaft der Schulstiftung des Bistums sind die Themen „Prävention von sexualisierter Gewalt“ und „Professioneller Umgang mit Nähe und Distanz“ schon seit Jahren fest in verpflichtenden Schulungsprogrammen verankert.

Durch strukturelle und personelle Vorgaben soll sowohl die Gefahr von Übergriffen in kirchlichen Einrichtungen minimiert, als auch die notwendige Fachkompetenz im Umgang mit Verdachtsfällen vorgehalten werden.

Zum 1. Oktober 2014 trat das Bischöfliche Gesetz zur Vermeidung von sexualisierter Gewalt in kirchlichen Einrichtungen im Bistum Osnabrück (Präventionsordnung) in Kraft, welches das Gesetz zur Vermeidung von Kindeswohlgefährdungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen im Bistum Osnabrück vom 25. August 2010 fortschreibt. Zentraler Inhalt des Bischöflichen Gesetzes ist das Institutionelle Schutzkonzept (ISK), das die einschlägigen Maßnahmen zum Schutz der uns anvertrauten Menschen vor Grenzüberschreitung und vor sexualisierter Gewalt festlegt. Alle kirchlichen Einrichtungen und Institutionen im Bistum Osnabrück sind damit beauftragt, ein einrichtungsbezogenes Institutionelles Schutzkonzept zu erstellen. Hier finden Sie Praxisbeispiele von kirchlichen Einrichtungen, die bereits ein ISK erstellt haben.

Weitere Infos

Im Februar 2019 hat Bischof Franz-Josef Bode ein erweitertes Konzept vorgestellt, das im Bistum Osnabrück ab sofort für den Umgang mit sexualisierter Gewalt und geistlichem Missbrauch gilt. Das Konzept umfasst fünf Handlungsfelder: die Prävention, die Intervention, die Hilfe für Betroffene, den Umgang mit Beschuldigten und die Sanktionierung von Tätern sowie die Klärung systemischer Grundsatzfragen. Näheres dazu erfahren Sie hier.

Ab dem 1. Januar 2020 ist durch die Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt die Rahmenordnung – Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz in Kraft getreten. Derzeit wird eine Arbeitshilfe zu der Rahmenordnung Prävention erstellt, die Hinweise und Erklärungen zur praxisgerechten Umsetzung der darin enthaltenen Vorgaben enthält.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden