Weg nach Ostern

Blatt in der Sonne
Bild: pfarrbriefservice.de, Felix Mittermeier

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. 

Johannes 20,1

Es ist früher Morgen. Maria von Magdala macht sich auf den Weg zum Grab. Die Stadt schläft noch. Die Dunkelheit, die Leere der Straßen ist wie ein Abbild ihres Herzens. Sie sucht Jesus. Mit seinem Tod ist ihr alles genommen – Nähe, Sicherheit, Gemeinschaft. Ihr Weg zur Begegnung mit Jesus am Ostermorgen führt durch diese Leere: Warum weinst du? Wen suchst du? fragt er sie.

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„Wir sind Karsamstagsmenschen“, sagt der Theologe Johann Baptist Metz, „Menschen, die in einem ganz zeitlichen Sinn noch etwas zu erwarten haben, nicht nur für uns selbst, sondern auch für die Anderen, für die Menschheit.“ 

Wen suchst du, was erwartest du für dich und die Anderen? 

Ein Impuls von Gerrit Schulte, Diakon im Ruhestand

Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen oder trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

Matthäus 6,25