Internetseelsorge

Titelbild Seelsorge online
Bild: Bistum Osnabrück

Haben Sie Sorgen? Oder wollen einfach mal etwas loswerden, sich mit jemandem austauschen? Die Internetseelsorgerinnen und -seelsorger des Bistums Osnabrück sind jederzeit offen für Ihre Fragen und Probleme. Schreiben Sie einfach eine E-Mail!

P.S. Das Internet schläft nie, aber natürlich können selbst Internetseelsorger nicht rund um die Uhr online sein. Bitte haben Sie Verständnis, wenn es etwas dauert, bis Ihre E-Mail beantwortet wird – eine Antwort kommt auf jeden Fall!

 

Unsere Seelsorger

Dietmar Schöneich
Dietmar Schöneich

Ich heiße Dietmar Schöneich und bin seit November 2011 Pfarrer in Hollage, Rulle und Wallenhorst. In meiner Aufgabe als Pfarrer tue ich alles, was ein Pfarrer zu tun hat. Gerne bin ich auch bereit, für Ihre Anliegen seelsorglich per Mail zur Verfügung zu stehen.

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Internetseelsorge, Bistum Osnabrück, Eva Schumacher
Eva Schumacher

Mein Name ist Eva Schumacher. Mit einer halben Stelle arbeite ich als Pastoralreferentin in der Pfarreiengemeinschaft Lingen Süd. Mit der anderen Hälfte meiner Stelle bin ich für die Hochschulpastoral der Hochschule Osnabrück am Standort Lingen zuständig.

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Dennis Pahl
Dennis Pahl

Moin, mein Name ist Dennis Pahl. Ich bin Dekanatsjugendreferent in Ostfriesland. Mir ist wichtig, vor allem jungen Menschen ein Wegbegleiter zu sein - ein Freund an ihrer Seite mit offenen Ohren für ihre Sorgen und Nöte, Gedanken und Ideen.

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Internetseelsorge, Bistum Osnabrück, Sr. Peregrina
Schwester M. Peregrina

Ich bin Schwester M. Peregrina, 1955 geboren, gehöre seit über 37 Jahren einem Franziskanerinnenorden an und wirke seit beinahe ebenso vielen Jahren als Gemeindereferentin in der Gemeindeseelsorge im Bistum Osnabrück.

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Peter Winkeljohann
Peter Winkeljohann

Mein Name ist Peter Winkeljohann. Nach verschiedenen Stationen von Studium und Ausbildung in Frankfurt, Argentinien und Rom bin ich seit 2018 Kaplan in der Pfarrei St. Antonius in Papenburg. Schreiben Sie mir, was Sie bewegt!

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Schwester Raphael Mertens
Schwester Raphael Mertens

Mein Name ist Sr. Raphael und ich lebe als Benediktinerin vom Heiligsten Sakrament im Kloster in Osnabrück. Ich bin offen für alle Suchenden und möchte ihnen einen Weg eröffnen, auf dem sie Unhörbares hörbar werden lassen können, und so ihren Lebensweg positiv fördern.

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Weiter Internetseelsorger aus ganz Deutschland finden Sie auf: www.internetseelsorge.de!

 

Häufig gestellte Fragen

In jener Zeit, sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. Seid also wachsam!
Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

Markus 13, 33-37

Mein Vater war Soldat im Zweiten Weltkrieg. Schön war das für ihn nicht – und das hat er später auch immer wieder gesagt. Ein lästiger und unangenehmer Dienst war das Wache schieben. In der Nacht wach bleiben während die anderen schlafen. Für einen Jugendlichen (mein Vater war erst 17 Jahre alt) ist das eine körperliche Anstrengung. Einziger Trost während dieser Stunden war die Dose Scho-ka-kola, Dosenschokolade, die es für den Wacheschiebenden als Extraration gab.

„Seid wachsam!“ Für einen Soldaten war das eine Aufforderung, die lebensgefährlich sein konnte, denn einzuschlafen wurde unnachgiebig mit dem Tode bestraft.

Das Bibelfenster

Hier kommentieren jede Woche Menschen aus dem Bistum Osnabrück eine Bibelstelle aus einer der aktuellen Sonntagslesungen – pointiert, modern und vor allem ganz persönlich.

Haben Sie eine Frage? Oder eine ganz andere Idee zum Thema?

Dann schreiben Sie uns!
An bibelfenster@bistum-os.de

Am Beginn des Advents wird der Kirche und auch uns dieser Auftrag (oder Befehl?) neu zu Ohren gebracht. „Seid wachsam!“ Wachsam zu sein ist etwas anderes als das, was derzeit gerne unter dem Begriff der „Achtsamkeit“ zusammengefasst wird. Wachsam sein, das bedeutet: sich einzig und allein auf eine mögliche Störung auszurichten. Es gilt, sich zu konzentrieren und alles auszublenden, was diese Fokussierung verhindert. Wer Wache schiebt, muss sich bewusst sein, dass da wer kommt … Und wenn sich da einer zeigt, dann ist es zu spät, um es zu verhindern. Dann muss Alarm geschlagen werden.

Im Winter Wache zu stehen, lässt die Füße kalt werden. Auch im übertragenen Sinn. Der Advent kann eine Situation werden, welche mich mit meiner Angst konfrontiert – vor dem Dunklen und vor dem Unbekannten in mir oder vor dem Neuen, das da auf mich zukommen will.

Die vier Wochen des Advents sind eine Chance, in welcher der wachsame Blick der Kirche und der zu ihr gehörenden Menschen konzentriert nach innen wandern kann. Jedem sei in diesen Tagen eine heimelige Gemütlichkeit mit Tannengrün und Räuchermännchen gegönnt. Aber es geht nicht darum, auf’s Christkind am Heiligen Abend zu warten, sondern sich vorzubereiten auf die Geburt Gottes in mir selber. Das ist das eigentliche Ziel, und nicht ein historisierendes Krippenspiel!

Darum gibt es dann viele süße Sachen: Dominosteine, Lebkuchen, Marzipan und Plätzchen. Ja, Zucker hält wach. Von daher soll ruhig zugelangt werden! Wer auf Wache steht, darf was für sein Wachbleiben tun. Aber er muss auch seinen Auftrag erfüllen. Doch wenn man es ganz genau nimmt, gibt es nichts mehr zu bewachen: Es gilt, jetzt laut Alarm zu schlagen, denn der Erwartete ist doch lange schon unter uns und vor allem: er ist bereits in uns angekommen. Alarm!

Pastor Michael Lier
Pfarreiengemeinschaft Aschendorf – Rhede

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Ein Jahr Synodaler Weg in der deutschen Kirche und speziell auch im Bistum Osnabrück. Die Themen Macht und Frauen in der Kirche, der Umgang mit der Sexualität des Menschen und das Feld der priesterlichen Existenz wurden in dieser Zeit verstärkt in den Blick genommen. Wie ein Brennglas wirkte dabei auch die Corona-Pandemie, die viele Aspekte in ihrer Dringlichkeit zusätzlich unterstreicht.

Weitere Infos zum Synodalen Weg im Bistum Osnabrück und zu den kommenden Fachtagen gibt es hier

Es ist also schon ein Stück Weg zurückgelegt, aber es steht auch noch eine lange Strecke bevor. Bischof Franz-Josef Bode nimmt deshalb in seiner Botschaft zum ersten Advent in den Blick, was in den vergangenen zwölf Monaten geschah. Dazu kommen kurze Statements von vier Frauen und Männern aus dem Bistum Osnabrück, die über die verschiedenen Themen sprechen und eigene Erwartungen zum Ausdruck bringen. Damit richtet sich der Blick auch in die kommende Zeit: Was noch geschehen muss und welche Fragen noch zu klären sind.

Denn so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich selbst bin es, ich will nach meinen Schafen fragen und mich um sie kümmern. Wie ein Hirt sich um seine Herde kümmert an dem Tag, an dem er inmitten seiner Schafe ist, die sich verirrt haben, so werde ich mich um meine Schafe kümmern und ich werde sie retten aus all den Orten, wohin sie sich am Tag des Gewölks und des Wolkendunkels zerstreut haben.
Ich, ich selber werde meine Schafe weiden und ich, ich selber werde sie ruhen lassen – Spruch Gottes, des Herrn.
Das Verlorene werde ich suchen, das Vertriebene werde ich zurückbringen, das Verletzte werde ich verbinden, das Kranke werde ich kräftigen. Doch das Fette und Starke werde ich vertilgen. Ich werde es weiden durch Rechtsentscheid.
Ihr aber, meine Herde – so spricht GOTT, der Herr – , siehe, ich sorge für Recht zwischen Schaf und Schaf.

Ezechiel 34, 11-12, 15-17a

Ein einprägsames Bild: Der Hirt inmitten seiner Schafherde. Da steht er, hat alle seine Schafe im Blick, sieht genau, wie sie sich entwickelt haben, was sie jetzt brauchen, wie er sie fördern kann, wer fehlt. Da steht er: der große Kümmerer.

Das Bibelfenster

Hier kommentieren jede Woche Menschen aus dem Bistum Osnabrück eine Bibelstelle aus einer der aktuellen Sonntagslesungen – pointiert, modern und vor allem ganz persönlich.

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An bibelfenster@bistum-os.de

Wenn diese Bild für den letzten Sonntag im Kirchenjahr ausgewählt ist, dann taucht zugleich Christus als König vor unseren Augen auf. Er ist Hirt und König zugleich. Es ist wohltuend, wie hier zwei Bildwelten ineinander gehen und die eine die andere akzentuiert. Normalerweise umgibt den König eine Aura von Distanz und Unnahbarkeit. Hier schiebt sich in diese Königswirklichkeit eine ergänzende Seite: ein König, der – wie ein Hirt – ganz bei seinem Volk ist. Die Macht seiner Herrschaft vollendet sich in seiner einfühlsamen Sorge um jede und jeden, egal wie nahe oder fern sie zur Mitte stehen. Es ist dieser JHWH-König als der große Kümmerer und Retter, wie er sich im brennenden Dornbusch geoffenbart hat, wo er von sich sagt: „Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne sein Leid.“ Dieser König sieht, hört und kennt die Not derer, für die er sich verantwortlich fühlt. Für sie setzt er sich ein – bis in den Tod hinein.

Das ist Christus, der wahre König, der von sich sagen darf: „Ich kenne die Leiden meines Volkes“, und der zugleich die Leiden seines Volkes wie ein Hirt teilt, bis zum Tod am Kreuz.

So wie dieser König im Hirten aufgeht, so geht dieser Hirte in seiner königlichen Einzigartigkeit auf.

Christkönig – ein trostvolles Fest.

Pater Franz Richardt

Diese Internetseelsorge ist ein Angebot des Bistums Osnabrück. Vier Seelsorgerinnen und Seelsoger aus dem Bistum bieten hier die Möglichkeit zum Kontakt.

Die Internetseelsorge des Bistums Osnabrück ist ein offenes Kontaktangebot für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Das können zum Beispiel Probleme im Job oder in der Beziehung sein, aber auch ganz akute Krisensituationen. Auch für Glaubensfragen stehen die Seelsorger*innen zur Verfügung. Wer sonst niemanden hat, mit dem er sich austauschen kann oder wer sich einfach anonym an eine Seelsorger*in wenden will, ist hier richtig.

Die Internetseelsorger*innen bieten aufmerksame Begleitung und die Bereitschaft zu einem Mail-Dialog an. Dieser kann eine psychologische Beratung bzw. Psychotherapie jedoch nicht ersetzen. Die Internetseelsorger*innen verweisen bei Bedarf an kompetente Stellen weiter.

Ganz einfach: Wer Sorgen hat oder einfach mal etwas fragen oder loswerden will, schreibt eine E-Mail an eine Internetseelsorgerin oder einen Internetseelsorger des Bistums Osnabrück. Der oder die Angeschriebene meldet sich dann kurzfristig mit einer Antwort per E-Mail zurück.

Nein, die Internetseelsorge des Bistums Osnabrück ist kostenfrei.

Niemand außer Ihnen und der Internetseelsorgerin oder dem Internetseelsorger. Sie beginnen den Kontakt, indem Sie eine E-Mail schreiben. Diese wird über einen gesicherten Server direkt zur Internetseelsoger*in übertragen und nur von dieser Person gelesen und beantwortet. Ihre Daten werden nicht gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben.

Die Internetseelsorger*innen kümmern sich zuverlässig um Ihre Anfrage. Trotzdem können sie natürlich nicht rund um die Uhr online sein.

Deswegen: Wenn Sie jetzt in diesem Moment dringend mit jemandem reden wollen, dann wenden Sie sich am besten an die Telefonseelsorge in Deutschland. Hier finden Sie jederzeit kompetente Ansprechpartner*innen unter Telefon: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222. Der Anruf dieser Nummern ist übrigens kostenfrei.