Ökumene

Hände die gemeinsam ein Brot festhalten.
Bild: canva.com

Das Wort Ökumene kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt „die ganze bewohnte Erde“. Heute wird mit Ökumene die Einigung und Zusammenarbeit der unterschiedlichen christlichen Konfessionen bezeichnet. Sie bezieht dabei nicht nur die katholische und diverse evangelischen Kirchen mit ein, sondern auch die östlichen Kirchen.

Die ökumenische Bewegung ist, in kirchlichen Maßstäben gemessen, noch recht jung: Die Anfänge liegen im 19. Jahrhundert, als christliche Organisationen entstanden, die nach diversen Spaltungen in früheren Jahrhunderten (zum Beispiel die Trennung von katholischer und orthodoxer Kirche Anfang des 11. Jahrhunderts und die Reformation Anfang des 16. Jahrhunderts) über nationale und konfessionelle Grenzen hinweg nach Einheit strebten.

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Abseits der theologischen Fragen gibt es auf Ebene der Kirchengemeinden heutzutage viel ökumenische Zusammenarbeit: Gottesdienste werden gemeinsam gefeiert, Einrichtungen wie Sozialstationen oder Pflegeheime gemeinsam getragen. In manchen Gemeinden gibt es sogar nur ein Kirchengebäude, das gemeinsam genutzt wird.

Inzwischen haben sich überall im Bistum feste ökumenische Anlässe im Kirchenjahr etabliert, zum Beispiel der Weltgebetstag der Frauen, der ökumenische Jugendkreuzweg, die Gebetswoche für die Einheit der Christen, die ökumenische Bibelwoche, der Gedenktag der Lübecker Märtyrer oder der Pfingstmontag.

Halleluja! Dankt dem Herrn, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig.

Psalm 106,1