Ostersonntag
Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz und sein Gewand war weiß wie Schnee. Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden. Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.
Matthäus 28,1-6a
Nach dem Sabbat gehen Jesu Mutter Maria und Maria aus Magdala in aller Frühe zum Grab. Sie sind unterwegs zwischen Trauer und Erinnerungen an Jesus. Dann ist es wie ein Schock: Der Stein ist weggerollt, das Grab ist leer. „Fürchtet euch nicht“, sagt der Engel. „Er ist auferstanden.“
Ostern durchbricht den bisherigen Weg. Der Tod behält nicht das letzte Wort. Aus dem Ende wird ein Anfang, aus Stillstand wird Bewegung.
Für die beiden Frauen beginnt so auch ein neuer Weg – anders als gedacht, aber getragen von Hoffnung und mit Mut, anderen von diesem Erlebnis zu erzählen.
Auch heute feiern viele Gläubige dieses neue Leben! Halleluja und frohe Ostern!
Mit wem kann ich meine Freude heute teilen? Wer geht mit mir diesen Weg des Lebens und der Hoffnung?