Pfarrbeauftragte als neues Leitungsmodell

Im Bistum Osnabrück sind mittlerweile vier Pfarrbeauftragte im Einsatz, die anstelle eines Pfarrers die Gemeindeleitung übernommen haben. Bei diesem neuen Leitungsmodell handelt es sich um eine von vielen Formen der „Kirche der Beteiligung“ im Bistum Osnabrück.

In der Pfarreiengemeinschaft Gesmold und Wellingholzhausen ist seit Ende 2018 der erste Pfarrbeauftragte des Bistums im Amt: Anstelle eines Pfarreres leitet Pastoralreferent Michael Göcking die Gemeinde zusammen mit Pater Dominik Kitta als moderierendem Priester.

Manuela Wachndorfer, Susanne Wübker, Markus Fuhrmann
Pfarrbeauftragte für drei Inseln: Michaela Wachendorfer, Susanne Wübker und Markus Fuhrmann (v.l.) Bild: Bistum Osnabrück

Seit August 2019 hat sich auch die Pfarreiengemeinschaft Küste (Norden, Esens, Juist, Norderney und Langeoog) strukturell verändert. Die Pfarreien auf den Inseln Juist, Norderney und Langeoog werden nun von Pfarrbeauftragten geleitet: Für Juist ist Michaela Wachendorfer, für Langeoog Susanne Wübker und für Norderney Markus Fuhrmann im Einsatz. Der bisherige Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft, Christof Hentschel, bleibt Pfarrer der Pfarreien in Norden und Esens und ist als moderierender Priester für die drei Inselgemeinden zuständig. Marco Risse bleibt als Pastor in allen fünf Gemeinden tätig. Hier erfahren Sie mehr über die Pfarrbeauftragten auf den Inseln.

Weitere Infos

  • Weitere Infos zur Kirche der Beteiligung gibt es hier.
  • Hier finden Sie ein ausführliches Interview mit Michael Göcking mit weiteren Infos zum Modell der Pfarrbeauftragten.

Im Dekanat Osnabrück-Süd wird ab Dezember 2019 eine Frau die Leitung einer Pfarreiengemeinschaft übernehmen: Christine Hölscher wird Pfarrbeauftragte in Bad Iburg/Glane.

Wie funktioniert dieses Modell der Gemeindeleitung? Im Video zeigt Michael Göcking welche Aufgaben er erledigt und wie das Gemeindeleben in Wellingholzhausen und Gesmold konkret aussieht.