Bischof Felix Genn aus Münster kennt Franz-Josef Bode schon seit dem Studium in den 1970er Jahren in Regensburg. Seit damals ist der Kontakt nicht abgerissen und hat zu vielen guten Begegnungen geführt - auch wenn beide nicht immer einer Meinung sind.
Die Vorsitzende des Katholikenrates Katharina Abeln erinnert an die Reformschritte, die Bischof Franz-Josef Bode im Bistum Osnabrück in den vergangenen 27 Jahren gemacht hat.
Franz-Josef Bode war viele Jahre Jugendbischof der Deutschen Bischofskonferenz. Als solchen erlebte ihn auch René Kollai, Leiter des Jugendamts des Bistums von 1995 bis 2005 und beschreibt zwei besondere Erinnerungen an diese Zeit.
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Bischof em. Franz-Josef Bode wird am Sonntag, 4. Juni, um 15 Uhr während eines Gottesdienstes vom Bistum Osnabrück verabschiedet. Zur Feier im Dom zu Osnabrück und dem anschließenden Empfang in der Turnhalle der Domschule sind alle Interessierten eingeladen. Einlass in den Dom ist ab 14 Uhr. Der Gotesdienst wird live im Internet übertragen.
Der Katholikenrat lädt Gläubige aus dem gesamten Bistum Osnabrück zu einer außergewöhnlichen Foto-Aktion ein. Anlass ist die Verabschiedung von Bischof Franz-Josef Bode am 4. Juni 2023. Jede und jeder Einzelne ist gefragt - mitmachen kann man bis zum 24. Mai.
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Ich bekomme einen Anruf: „Sagen Sie mal, das ist doch wohl ein Witz! Da wollen Sie ernsthaft mitmachen? Und das nennen Sie dann auch noch Mitbestimmung?!“ Der Mann am anderen Ende der Leitung überschlägt sich fast. Nein, tun wir nicht.
Neun Frauen und Männer aus dem Bistum Osnabrück berieten mit den Mitgliedern des Osnabrücker Domkapitels über die anstehende Bischofswahl.
Obere Reihe (v.l.n.r.): Die Domkapitulare Reinhard Molitor, Bernhard Stecker, Hermann Wieh, Alfons Strodt, Theo Paul und Ulrich Beckwermert. In der Mitte (v.l.n.r.): Martina Kreidler-Kos, Domkapitular Martin Schomaker, Domdechant Johannes Wübbe, Franz-Josef Strunk, Jutta Brockhage, Norbert Jörgens, Johanna Dransmann und Katharina Abeln. Untere Reihe (v.l.n.r.): Domkapitular Ansgar Lüttel, Andrea Farwick, Verena Albers und Hans Ulrich Schmiegelt.Bild:Bistum Osnabrück
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Insgesamt neun Frauen und Männer aus dem Bistum Osnabrück kamen jetzt erstmals mit den ebenfalls neun Mitgliedern des Domkapitels zusammen, um gemeinsam die Wahl eines neuen Bischofs vorzubereiten. Sie beschäftigten sich mit den Bedingungen des anstehenden Wahlverfahrens und mit der Frage nach Kriterien zur Ermittlung möglicher Kandidaten für das Bischofsamt.
Franz-Josef Bode war mehr als 27 Jahre Bischof von Osnabrück und damit auch Seelsorger, Wallfahrer, Frauenförderer, Jugendbischof, Mann des Synodalen Weges und vieles mehr. Hier berichten Menschen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben, wie sie ihn erlebten. Außerdem gibt es Videos und ein Quiz.
Der Bischofsstuhl (Kathedra) im Osnabrücker Dom. Das ins Holz eingravierte Wappen stammt von Bischof Hermann Wittler (1913-87). Oben in der Rückenlehne fehlt während der Sedisvakanz das Wappen des aktuellen Bischofs. Bild:Bistum Osnabrück
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Das Osnabrücker Domkapitel hat ein Verfahren festgelegt, durch das auch Nichtkleriker an der Wahl zum neuen Bischof von Osnabrück beteiligt werden. Dazu werden wie auch bei Bischofswahlen zuvor Personen und Gremien befragt. Zudem wird das Domkapitel den Katholikenrat im Bistum Osnabrück einladen, neun Vertreterinnen und Vertreter zu benennen, die gemeinsam mit den neun Mitgliedern des Domkapitels eine Kandidatenliste für die Bischofswahl beraten.
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Der im März zurückgetretene Bischof des Bistums Osnabrück, Franz-Josef Bode, wird am Sonntag, 4. Juni, um 15.00 Uhr, offiziell während eines Gottesdienstes verabschiedet. Im Anschluss an die Feier im Dom St. Petrus in Osnabrück besteht die Möglichkeit, den emeritierten Bischof zu treffen.
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Während wir diese Zeilen schreiben, stehen die Kanäle nicht still. Immer mehr Menschen aus dem ganzen Land melden sich und geben ihrem Erstaunen Ausdruck oder ihrer Fassungslosigkeit und zollen unserem – ja, wie schreibt man das jetzt, „ehemaligen“ oder „bisherigen“ oder „zurückgetretenen“ – Bischof ihre Wertschätzung.
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Während wir diese Zeilen schreiben, stehen die Kanäle nicht still. Immer mehr Menschen aus dem ganzen Land melden sich und geben ihrem Erstaunen Ausdruck oder ihrer Fassungslosigkeit und zollen unserem – ja, wie schreibt man das jetzt, „ehemaligen“ oder „bisherigen“ oder „zurückgetretenen“ – Bischof ihre Wertschätzung.