AG Geistlicher Missbrauch

Um den besonderen Fragen im Themenfeld „Geistlicher Missbrauch“ zu begegnen, wurde eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet. Sie hat die Aufgabe, konzeptionelle Fragen weiterzuentwickeln und zu speziellen Aspekten der Prävention und des Umgangs mit Betroffenen und Tätern, sowie zu den damit verbundenen rechtlichen Fragen zu beraten.

Auch ein eigener Aufarbeitungsprozess wird in Anbindung an andere Aufarbeitungsprojekte initiiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Arbeit der anderen Gruppen ein. So wird sichergestellt, dass einerseits die spezifischen Fragen des Themas kompetent und mit externer Expertise betrachtet werden und andererseits die schon erprobten Verfahrenswege des Schutzprozesses genutzt werden können.

Weitere Infos

Ein weiterer Auftrag der Arbeitsgruppe geistlicher Missbrauch ist es, ein unabhängiges Forschungsprojekt zu begleiten. Aus dessen Erkenntnissen sollen präventive Maßnahmen und Anpassungen mit Blick auf den bisherigen Umgang mit Fällen geistlichen Missbrauchs erarbeitet werden. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts wurden im September 2026 veröffentlicht.

Die AG geistlicher Missbrauch setzt sich aus Personen unterschiedlicher Professionen (Theologie, Psychologie, Pädagogik, Geschichte, Jura und Kirchenrecht) zusammen und besteht mehrheitlich aus externen Ehrenamtlichen.

Sprecher der AG Geistlicher Missbrauch: Franz-Michael Holling, Vorsitzender Richter am Landgericht Osnabrück

Kontakt: schutzprozess@bistum-os.de

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