Ökumene im Bistum Osnabrück

Neujahrstag 2022 mit Superintendent Joachim Jeska, Bischof Franz-Josef Bode, Regionalbischof Friedrich Selter und Diözesanbeauftragte Stephanie van de Loo.
In Osnabrück ist es gute Tradition, das Jahr mit einem ökumenischen Gottesdienst zu beginnen, hier am Neujahrstag 2022 mit Superintendent Joachim Jeska, Bischof Franz-Josef Bode, Regionalbischof Friedrich Selter und Diözesanbeauftragte Stephanie van de Loo. Bild: Sprengel Osnabrück, Brigitte Neuhaus

In den Kirchen und christlichen Konfessionen gibt es seit langem das Bedürfnis nach Einheit im Glauben. Sie erkennen den vielfältigen kirchlichen und auch politischen Handlungsbedarf sowie die anstehenden Aufgaben, die sie in einer zunehmend säkularisierten Welt nur gemeinsam lösen können.

Kontakt

Stephanie van de Loo
Domhof 12
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 318- 212
E-Mail: s.vandeloo@bistum-os.de

Reinhard Molitor
Domhof 12
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 318-253
E-Mail: r.molitor@bistum-os.de

Es geht dabei um große Themen wie Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung, Überwindung von Rassismus und Gewalt, aber auch um missionarische Bemühungen um den Fortbestand der christlichen Botschaft. Die Einheit der Kirchen wieder zu suchen und sichtbar zu machen, ist das Ziel der ökumenischen Bewegung, die sowohl international als auch national, regional und lokal ihren Ausdruck findet.

Es gibt viele Zeugnisse eines ökumenischen Miteinanders in den Gemeinden, von Begegnungen zum gegenseitigen Kennen- und Verstehenlernen und von Zusammenarbeit zum Wohle der Gesellschaft. Auch im Bistum Osnabrück lassen sich viele Beispiele für Schritte auf dem Weg zur Einheit der Kirchen finden – im täglichen Miteinander und in besonderen Veranstaltungen, z.B. im Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 (hier finden Sie eine Dokumentation der ökumenischen Begegnungen im Reformationsjahr).

Weitere Infos

Das Jahr des Reformationsjubiläums hat einiges verändert in den ökumenischen Beziehungen im Bistum Osnabrück. Vieles ist passiert, vieles möglich geworden. Aus den Selbstverpflichtungserklärungen, die sich die verschiedenen christlichen Konfessionen in einem Versöhnungsgottesdienst 2017 zugesprochen haben, hat die Ökumene-Kommission des Bistums einen Flyer und ein Spiel mit dem Titel „Ökumene entfalten“ entwickelt – mit praktischen Tipps und einer umfangreichen Ideenbörse, die helfen soll, Ökumene im Alltag mit Lust und Leichtigkeit zu leben. Hier gibt es detaillierte Infos dazu.

Ökumenischer Kirchentag in Osnabrück

Vom 16. bis 18. Juni 2023 findet in Osnabrück ein Ökumenischer Kirchentag statt. Anlass ist das Jubiläum 375 Jahre Westfälischer Friede. Es soll ein vielfältiges Programm aufgestellt werden. Die Organisatoren laden dazu ein, an der Vorbereitung und Durchführung mitzuwirken, als Einzelperson oder als Gruppe. Hier geht es zur Einladung und Anmeldung.

Seit 1993 gibt es die Bischöfliche Kommission für Ökumene. Die von Bischof Franz-Josef Bode berufene Kommission hat die Aufgabe, die ökumenischen Bemühungen im Bistum zu fördern. Die Kommission arbeitet mit allen bereits bestehenden ökumenischen Einrichtungen zusammen, sucht Beziehungen zu den Pfarrgemeinden und Verbänden, den Orden und geistlichen Bewegungen, sowie allen Initiativen, die sich in der Ökumene engagieren.
Dabei soll sie Möglichkeiten zur Verbesserung der ökumenischen Zusammenarbeit in den verschiedenen kirchlichen Bereichen erkunden und deren praktische Umsetzung anregen und unterstützen.  Sie fördert den „geistlichen Ökumenismus“ – besonders das Gebet um die Einheit der Christen. Sie gibt Impulse für die ökumenische Bildung im Bistum und ist Ansprechpartnerin bei allen Fragen zum Thema Ökumene.

Das Wort Ökumene kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich Übersetzt „die ganze bewohnte Erde“. Es meint die Bemühungen um die Einheit aller Christen. Genau die fördert auch das Bistum Osnabrück!