Ökumene im Bistum Osnabrück

Ökumenischer Gottesdienst zum Reformationstag 2017
Landessuperintendentin Birgit Klostermeier, Bischof Franz-Josef Bode und Pastor Günter Baum feiern am Reformationstag 2017 gemeinsam Gottesdienst in der Osnabrücker Marienkirche Bild: Angela von Brill

In den Kirchen und christlichen Konfessionen gibt es seit langem das Bedürfnis nach Einheit im Glauben. Sie erkennen den vielfältigen kirchlichen und auch politischen Handlungsbedarf sowie die anstehenden Aufgaben, die sie in einer zunehmend säkularisierten Welt nur gemeinsam lösen können.

Es geht dabei um große Themen wie Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung, Überwindung von Rassismus und Gewalt, aber auch um missionarische Bemühungen um den Fortbestand der christlichen Botschaft. Die Einheit der Kirchen wieder zu suchen und sichtbar zu machen, ist das Ziel der ökumenischen Bewegung, die sowohl international als auch national, regional und lokal ihren Ausdruck findet.

Kontakt

Reinhard Molitor
Domhof 12
49049 Osnabrück
Telefon: 0541 318-253
E-Mail: r.molitor@bistum-os.de

Es gibt viele Zeugnisse eines ökumenischen Miteinanders in den Gemeinden, von Begegnungen zum gegenseitigen Kennen- und Verstehenlernen und von Zusammenarbeit zum Wohle der Gesellschaft. Auch im Bistum Osnabrück lassen sich viele Beispiele für Schritte auf dem Weg zur Einheit der Kirchen finden – im täglichen Miteinander und in besonderen Veranstaltungen, z.B. im Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 (hier finden Sie eine Dokumentation der ökumenischen Begegnungen im Reformationsjahr).

Seit 1993 gibt es die Bischöfliche Kommission für Ökumene. Die von Bischof Franz-Josef Bode berufene Kommission hat die Aufgabe, die ökumenischen Bemühungen im Bistum zu fördern. Die Kommission arbeitet mit allen bereits bestehenden ökumenischen Einrichtungen zusammen, sucht Beziehungen zu den Pfarrgemeinden und Verbänden, den Orden und geistlichen Bewegungen, sowie allen Initiativen, die sich in der Ökumene engagieren.
Dabei soll sie Möglichkeiten zur Verbesserung der ökumenischen Zusammenarbeit in den verschiedenen kirchlichen Bereichen erkunden und deren praktische Umsetzung anregen und unterstützen.  Sie fördert den „geistlichen Ökumenismus“ – besonders das Gebet um die Einheit der Christen. Sie gibt Impulse für die ökumenische Bildung im Bistum und ist Ansprechpartnerin bei allen Fragen zum Thema Ökumene.

Das Wort Ökumene kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich Übersetzt „die ganze bewohnte Erde“. Es meint die Bemühungen um die Einheit aller Christen. Genau die fördert auch das Bistum Osnabrück!