Coronavirus und Zuversicht

Luftballons mit Lachgesichtern
Bild: AdobeStock.com, 9dreamstudio

!Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus! – so lautet die diesjährige Fastenaktion der evangelisch-lutherischen Kirche. Optimismus ist angesagt. Klingt fast ein bisschen so, als könnten wir den Weltenlauf mit unseren Gedanken bezwingen. Stimmt!

Das könnte trotz übermächtiger Ängste und Gewalten und selbst in Zeiten des Coronavirus funktionieren. Weil es einen Unterschied macht, ob ich morgens aufstehe und schon mal vorsorglich schwarzsehe oder ob ich mit Lust und Liebe in den Tag starte. Klingt simpel, ist es auch. Jede*r weiß, wie ungenießbar Miesepeter sind und wie ansteckend Lebensfreude.

Über die Autorin

Martina Kreidler-Kos ist zuständig für die Ehe- und Familienseelsorge. Natürlich liegen ihr diese Themen besonders am Herzen – aber nicht nur. Sie hat im Alltag ein wachsames Auge. Denn dort trifft sie auf große Dinge oder nur scheinbar kleine Nebensächlichkeiten.

In unserer Küche hängt eine schöne Karte: „Man muss mit allem rechnen – auch mit dem Guten!“ Ich entscheide, worauf ich setzte: auf Angst oder eben auf die Zuversicht. Stecken wir uns zur Abwechslung doch einmal damit an. Jedes Mal, wenn wir uns die Hände waschen, könnten wir uns daran erinnern. Und das könnte am Ende eine fröhliche Fastenzeit werden.

 

2 Kommentare zu “Coronavirus und Zuversicht

  1. Ich finde den Küchen-Gedanken erfrischend und bin sicher, dass jeder Miesepeter morgens zum ersten Kaffee über seine Laune am kommenden Tag entscheiden kann.
    Eine Frage kam mir: wie nennt man den weiblichen Miesepeter? Gibt es den nicht?

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