Es ist ein Ros entsprungen

Es ist ein Roos entsprungen
Bild: Diözesanmuseum Osnabrück, Hermann Pentermann

Material: Wachs, Jesuskind 2 cm, Gesamthöhe, 10 cm
Figur: Schwester Walburga, Benediktinerabtei St. Walburg, Eichstätt, 1952
Privatbesitz Osnabrück

Eine Familie aus Georgsmarienhütte, die seit vielen Jahren einen guten Kontakt zum Kloster St. Walburg in Eichstätt hatte, erhielt eines Tages von einer Ordensschwester ein in Seidenpapier eingewickeltes Geschenk. Als die Familie das kleine Päckchen öffnete, war das Erstaunen recht groß.  Zum Vorschein kam ein nur zwei Zentimeter großes Jesuskind, das auf einer Blume aus vergoldetem Filigrandraht lag. Die Blume selbst war aus goldrotem Filigrandraht geflochten, die Blätter aus goldgrünem Draht. Dazu kam dann noch ein fester Draht als Stiel, der mit Papier umwickelt wurde.
Der Familie war sehr schnell klar, dass die Ordensschwester symbolisch auf das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ hinweisen wollte.
In späterer Zeit fertige die Familie noch ein kleines Kästchen an, in dem die Blume aufbewahrt werden konnte, das in geöffnetem Zustand ebenso aussah wie die geöffnete Blume.

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